Deutsche Allgemeine Zeitung

Deutsch beeinflusst mein Leben
Chancen
  Alissa Tschikmakowa   
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Alissa Tschikmakowa (M.) erhielt 2015 ihr Deutsches Sprachdiplom der Stufe zwei bei einer feierlichen Zeremonie. | Foto: DAZ
Nach dem Erwerb ihres Deutschen Sprachdiploms an einem Gymnasium mit vertieftem Sprachunterricht absolviert Alissa Tschikmakowa derzeit ein Redaktionspraktikum bei der Deutschen Allgemeinen Zeitung in Almaty. Damit bereitet sie sich auf ihr Studium in Deutschland vor. Wie sie zu der deutschen Sprache steht und wie sich diese auf ihr Leben auswirkt, erzählt sie im Folgenden:

 

 
Jugend macht Zeitung
Jugend
  Jekaterina Richter (14) und Roman Uschakow (16)   
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Auf der Jagd nach schönen Fotomotiven haben die Schüler die 1000 Treppenstufen erklommen, die vom Eisstadion Medeo zum Aussichtspunkt führen. | Foto: Alina Scharowa
Das neue Projekt der Deutschen Allgemeinen Zeitung „Junge Reporter“ ist erfolgreich gestartet. Schüler, Lehrer und Journalisten haben im Rahmen eines dreitägigen Seminars im Deutschen Haus in Almaty eine deutschsprachige Jugendseite produziert. Da die Geschehnisse aus Sicht der Jugendlichen in der DAZ eine besondere Rolle spielen, wird es weitere solcher Seiten geben.

 

 
Witze auf Latein
Jugend
  Alina Scharowa (14) und Sofia Ganke (13)   
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Marina Saizewa ist Lehrerin für Latein, Altgriechisch und Deutsch am „Ersten Gymnasium“ in Petropawlowsk.Das Ziel der Lehrerin ist es, bei ihren Schülern eine Basis für das Erlernen von Fremdsprachen zu legen. | Foto: privat
Einige Schulen in Kasachstan bieten Fächer wie Mythologie, Nähen, Karate sowie Sprachunterricht an. Die Schüler können an diesen Fächern auf freiwilliger Basis teilnehmen. Das „Erste Gymnasium“ in Petropawlowsk bietet als einzige Schule kasachstanweit Latein und Altgriechisch an.

 

 
Sportler fallen nicht vom Himmel
Jugend
  Jekaterina Richter (14)   
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Roman Uschakow (r.) ist leidenschaftlicher Basketballer. In Astana spielt er im Sportzentrum “Dynamo“. | Foto: DAZAnfang Juni findet in Astana die U18-Weltmeisterschaft im Streetball statt. Die Begeisterung für Straßen-Basketball in Kasachstan ist allerdings derzeit recht gering. Mit der Weltmeisterschaft erhofft man sich, mehr Jugendliche für diese Sportart zugewinnen.

 

 
Warum ins Dorf?
Jugend
  Kristina Podlipaewa (14) und Wadim Kakulja (14)   
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Die Bevölkerung Kasachstans zählte im Jahr 2014 17.244.400 Einwohner. Darunter lebten 9.494.500 (55,1%) in der Stadt und 7.749.900 (44,9%) auf dem Land.
Menschen verstehen verschiedene Sachen unter Idylle. Für manch einen ist es die Wohnung in der elften Etage, hoch über den Dächern einer energischen und progressiven Metropole. Für einen anderen ist es ein Leben im Grünen, in einer überschaubaren Gemeinschaft, weit weg von Massen, Autoabgasen und Hektik. Die jungen Autoren Kristina Podlipaewa und Wadim Kakulja scheinen verstanden zu haben, was ihnen wichtiger ist.

 

 
Wie halten Sie sich gesund?
Kasachstan
      
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Immer mehr Menschen wollen gesund leben. Die jungen Reporter der DAZ haben die Leute im Deutschen Haus gefragt, ob sie sich gesund ernähren und ob sie Sport treiben. Die Umfrage führten Jana Logunowa (15), Elina Tittel (15), Polina Duschina (16), Polina Zyplakowa (15), Warwara Rein (12), und Darja Rupp (15), Fotos: Alina Scharowa.

 

 
15-jähriges Jubiläum des Deutschen Humanitären Hilfsfonds – GIZ steigt aus
Zentralasien
  Anastasia Wodianowa   
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Nina Liebig, Programmleiterin, Nationale Minderheiten, GIZ, BMI und Valerij Dill, Vorsitzender des Volksrates der Deutschen in Kirgisistan. | Foto: Anastasia Wodianowa
Eine Delegation aus Vertretern des Bundesministeriums des Innern (BMI), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Bundesverwaltungsamtes (BVA) besuchten Kirgisistan, um sich über den Status des Programms „Förderung der Deutschen Minderheit in Kirgisistan“ zu informieren. Das seit 1993 laufende Programm verfolgt das Ziel, die ethnokulturelle Identität der deutschen Minderheit in Kirgistan zu entwickeln. Die Förderung erfolgt insbesondere im Bereich der humanitären und sozialen Arbeit sowie außerdem in den Bereichen Kultur– und Jugendarbeit sowie Förderung der Selbstorganisation.

 

 
Fakultativunterricht: Illusion oder Chance?
Chancen
  Alina Gilinskaja   
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Motivierte Deutschlerner bei der Sache. | Quelle: Alina Gilinskaja
Alina Gilinskaja nimmt selbst freiwillig am Deutschunterrichtsangebot der Assoziation der Deutschen „Wiedergeburt“ teil und reflektiert darüber, wie wertvoll dieser ist und was für Möglichkeiten sich dadurch für die Teilnehmer eröffnen.

 

 
Schüler aus Weilmünster in Astana
Chancen
  Azina Ospanowa, Deutschlehrerin der DSD-Schule Nr. 46 in Astana   
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Schülerinnen beider Schulen kommen sich tanzend näher. | Foto: Polina Gretschanikowa
Eine Gruppe von jungen Leuten der Weiltal-Schule hat die deutsche Schule 46 in der kasachischen Hauptstadt Astana besucht. Im vergangenen Jahr war die Austauschgruppe der Schule 46 nach Weilmünster gereist. Damit hatten die jungen Leute das Projekt gestartet, das einst in Kooperation mit dem Goethe Institut entstanden war.

 

 
Mit dem Computer auf du und du
DAZ-JUBILÄUM
      
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Auf den Bildern: Swetlana Korotitsch und Andrej Chomnizewitsch aus der 9b stellen ein Programm für die Rechenmaschine auf. Bachtichan Kalijew lernt bei seinem Lehrer Sergej Kislizyn, mit dem Display umzugehen. Heute ist Anastassija Solotuchina diensthabende  Operateurin.
Ein Schulabsolvent, ausgebildet als Fahrer, Tischler oder Schneider, ist heute keine Seltenheit mehr. Noch nicht so oft trifft man jedoch einen Programmierer mit Mittelschulbildung. In der 7. Mittelschule von Alma-Ata wird dieser Beruf seit 1969 erlernt. Dazu haben den Schülern ihre Paten, das Institut für Kernphysik bei der AdW der Kasachischen SSR, verholfen.

 

 
Lernen macht Spaß
DAZ-JUBILÄUM
      
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Das Schuljahr ist zu Ende, jetzt bleiben nur noch die Prüfungen. Die Redaktionspost bringt täglich Briefe von Jungen und Mädchen, die über den Schulalltag berichten. Wir sortierten sie einmal nach den Themen. Es stellte sich heraus, daß die meisten Schüler über das im verflossenen Unterrichtsjahr Hinzugelernte besonders gern berichten. Nachstehend bringen wir drei Briefe, die gleich betitelt sind: „Mein Lieblingsfach“. Dahinter steckt Interesse und Freude an der täglichen Arbeit — dein Unterricht.

 

 
Eine Klasse auf der Tierfarm
DAZ-JUBILÄUM
      
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Für alle anderen Schüler ist das Lehrjahr zu Ende, bloß nicht für die 9. Klasse. Wir stehen vor unserem Produktionspraktikum. Attestiert werden wir unmittelbar auf der Tierfarm, denn wir erlernen den Maschinenmelkerberuf. Unser Produktionslehrer, der Cheftierarzt des Sowchos „Pobeda“ Wladimir Bassow, ist mit den Antworten von den Schülern zufrieden. Sie haben großes Interesse für diesen Beruf und wollen mit 19 anderen Mädchen in der heimatlichen Sowchose bleiben. Uns helfen auch die Lehrmeisterinnen – Bestmelkerinnen des Betriebs. Unter ihrer Anleitung haben wir den Winter hindurch beim Abendmelken geholfen. (Gebiet Koktschetaw)
FREUNDSCHAFT Nr. 106 / 23.5.1986 Katharina GOTTFRIED, 9. Klasse.

 

 
Deutscher Austauschdienst ist keine Marketing-Agentur
Chancen
  Elke Kögler   
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Michael Jaumann stellt Bewerber– und Auswahlzahlen des Austauschdienstes vor. | Foto: Elke Kögler
Der Leiter des Informationszentrums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Kasachstan, Michael Jaumann, hat bei einem Arbeitstreffen über Erwartungen von kasachischen Stipendien-Bewerbern, über deren Interesse an den Programmen sowie über verschiedene Fördermöglichkeiten berichtet. Das Treffen fand an der Deutsch-Kasachischen Universität in Almaty statt.

 

 
Haut der Städte, Haut der Städter
Kultur
  Julia Boxler   
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Autoporträts mit Jugendlichen aus den Randbezirken Buenos Aires’. | Bild: Julia Boxler
Anlässlich der zuvor unterzeichneten Städtepartnerschaft zwischen Almaty und Lugano eröffnete eine herausragende Ausstellung mit Architekturfotografien und städtischen Fotoserien des italienischen Schweizers Gian Paolo Minelli. Wie dieser bereits zum zweiten Mal in Kasachstan landete, wie er urbanen Raum als Organismus einfängt und was Hip-Hop-Kultur mit Architektur verbindet, konnte man bei der Eröffnung und im Gespräch mit ihm nachvollziehen.

 

 
Blitzinterview mit Gian Paolo Minelli
Kultur
  Julia Boxler   
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Gian Paolo Minelli begibt sich in Realitäten, die wir oft nicht sehen (wollen).  Im Hintergrund das Autoporträt seines Freundes Luciano. | Bild: Julia BoxlerGian Paolo Minelli ist 1968 in Genf, Schweiz, geboren und in Chiasso aufgewachsen. Er studierte Kunst in Mailand. Bereits zu Beginn seiner Künstlerkarriere begeisterte er sich für Architektur– und Industriefotografie. Mittlerweile wurden seine Arbeiten in zahlreichen Einzel– und Gruppenausstellungen in über 75 Städten der Welt ausgestellt. Daneben bekam er eine Reihe von Auszeichnungen, absolvierte Künstleraufenthalte und publizierte mehrere Bücher. Seit 1999 lebt und arbeitet er vorrangig in Buenos Aires, Argentinien.

 

 
Migration ist kein Endpunkt
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Anett Schmitz (r.) hat das geplante Gemeinschaftsprojekt vorgestellt. | Bild: Julia BoxlerWissenschaftler der Deutsch-Kasachischen-Universität Almaty und der deutschen Universität Trier wollen die positiven Effekte des wechselseitigen Fachkräfteaustausches zwischen den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten und Deutschland erforschen. In diesem Bereich klafft eine große Forschungslücke.

 

 
Schwimmbadwasser beflügelt
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Schwimmen mit Bergblick in Almaty. | Foto: Elke Kögler
Schwimmen in Almaty ist nicht gerade preiswert. Da es jedoch mein sportlicher Jahreshöhepunkt ist, ein viereinhalb Kilometer langes Ostseeschwimmen zu absolvieren, kann ich mir einen totalen Trainingsausfall einfach nicht leisten. Aus diesem Grund beiße ich sprichwörtlich in den sauren Apfel und bezahle. Die Kosten für zwölf Besuche im Schwimmbad entsprechen einem durchschnittlichen Monatsbeitrag im Fitnessstudio. Doch als ich das Freibad zum ersten Mal betrete, schwant mir bereits, dass der spätere Wechsel zu deutschen Verhältnissen alles andere als ein Spaziergang wird. So verspüre ich gleich nach einem beherzten Sprung in das kasachische Nass, dass das Wasser ganz im Gegensatz zu meinem heimatlichen Freibad die Mindestwettkampftemperatur von 16 Grad deutlich übersteigt, ja sogar viel wärmer ist als in meiner Stammschwimmhalle. Nachdem mich meine unbändige Freude darüber gleich mehrere hundert Schwimmmeter lang beflügelt, treten anschließend ebenso zu meiner großen Begeisterung weitere Vorzüge des kostenintensiveren Schwimmens ans Tageslicht: Weder blockieren eifrig ihre Wochenenderlebnisse austauschende Mitstreiter die Enden der 50 Meter langen Schwimmbahn. Noch verspüre ich nach dem Wenden – anders als in meiner Ausweichschwimmhalle in Deutschland, ein schmierig-schleimiges Gefühl an meinen Füßen, das dort von den nicht ganz lupenreinen Fliesen herrührt. Alles in allem genieße ich die hervorragenden Verhältnisse im
kasachischen Freibad und ziehe fröhlich weiter meine Bahnen.
 
„Trauernde Mutter” – Denkmal statt Militärparade am Tag des Sieges
Zentralasien
  E. Kästner   
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Die Menschen erinnern an die Toten des Zweiten Weltkrieges. | Bild: Autor
Wie in anderen ehemaligen Sowjetrepubliken wird auch in Usbekistan seit 70 Jahren der 9. Mai als Feiertag begangen. Aber durch die Initiative des usbekischen Präsidenten wurde dieser Tag im Jahr 1999 in „Tag der Erinnerung und der Ehre “ umbenannt. Mit der neuen Bezeichnung hat der Tag eine neue formelle Ausrichtung erhalten. In allen Viloyaten (Gebieten) und Stadtzentren wurde das „Trauernde Mutter-Denkmal“ erbaut. Diese Areale werden als Gedenkplätze genutzt. Die errichteten Skulpturen stellen eine mit Geduld und Hoffnung auf ihren Sohn und auf das Ende des Kriegs wartende Mutter dar.

 

 
Meine Geschichte: es gab nichts zu essen und Keiner wusste, wohin wir fuhren
Russlanddeutsche
  Maria Gliem   
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Martha Kahla erlebte mit ihrer Tochter Maria Gliem eine Schrecksekunde. | Quelle: Maria GliemMaria Gliem aus Frauenwaldau, dem heutigen Bukowice in Polen, hat einen Teil ihrer Kindheit als Vertriebene verbracht. Ihre Flucht führte sie nach Hessen, wo vor 70 Jahren die ersten Heimatvertriebenen ankamen. In ihrer heutigen Heimat trägt Gliem dazu bei, dass ihre Erinnerungen an die Zeit in Polen und die Flucht nicht in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Die DAZ veröffentlicht mit ihrer Erlaubnis Auszüge aus der Niederschrift.

 

 
Sowjetdeutsche im Großen Vaterländischen Krieg und ihr Beitrag zum Sieg. Teil 3
Russlanddeutsche
  Swetlana Jasowskaja Übersetzung: Sabrina Kaschowitz   
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Das Jahr 2015 stand ganz im Zeichen der Gedenkfeier „70 Jahre Sieg über den Nationalsozialismus“: Zeitzeugen erinnerten sich an die entsetzliche Zeit vom 22. Juni 1941 bis 9. Mai 1945, in der die Sowjetunion um Leben und Tod gegen die Nationalsozialisten kämpfte. Seite an Seite mit anderen sowjetischen Nationalitäten haben die Sowjetdeutschen alles für den Sieg gegeben – sowohl an der Front als auch im Hinterland.

 

 
Zentralasien bei Eurovision
Zentralasien
      
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Im Finale des in diesem Jahr in Stockholm (Schweden) stattfindenden internationalen Wettbewerbs „Eurovision 2016“ gewann Jamala aus der Ukraine. Jamala heißt Susana Dschamaladinowa und ist 1983 in Osch im zentralasiatischen Kirgisistan geboren. Die Familie zog nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion auf die ukrainische Halbinsel Krim. Zu ihren Vorfahren zählen väterlicherseits die unter Stalin vielfach repressierten und vertriebenen Krimtataren. Der Titel „1944“ wurde vielfach bejubelt, aber teils auch als politisch instrumentalisiert bewertet und sorgte für allerhand Diskurse in internationalen Medien. Der ukrainische Beitrag wurde bereits im Vorfeld auf politische Botschaften geprüft, für regelkonform befunden und gewann am Ende den Wettbewerb. Das ist das erste Lied in der Geschichte des Eurovision Song Contests, das teilweise auf Krimtatarisch gesungen wurde. Bei den Regeln der Abstimmung gab es in diesem Jahr Änderungen. So wurden die Jury– und die Zuschauerwertung getrennt voneinander präsentiert, um die Spannung zu steigern. Deutschland hat seinen letzten Platz des Vorjahres erfolgreich verteidigt. AT
 
Sorge um die Menschen
DAZ-JUBILÄUM
      
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Seit etlichen Jahren erholten sich hunderte Kolchosbauern und –bäuerinnen aus dem Iljitsch-Kolchos, Rayon Enbekschi-Kasachski, in ihrem eigenen Erholungsheim. In diesem Jahr wird es bedeutend umgebaut, vergrößert und verschönert. Nun können hier nicht wie früher 120, sondern 250 Menschen gleichzeitig ausruhen. Das Erholungsheim ist in einer sehr malerischen Gegend im Vorgebirge des Sailiski Ala-Tau gelegen und die leichte Gebirgsluft tut wirklich Wunder. „Unsere Leute arbeiten gut und gewissenhaft,“ sagte der Kolchosvorsitzende Genosse Imankulow. „Darum sind dem Kolchos auch keine Mittel zu schade, um ihnen eine gute Erholung zu sichern.
FREUNDSCHAFT Nr. 96 / 17.5.1966 (A.FRIESEN, Gebiet Alma-Ata)
 
Der Goethe-Innovations-Inkubator zur EXPO 2017
Chancen
  Julia Boxler   
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Spieldesigner Christoph Deeg präsentiert den Anwesenden in Astana die Alpha-Version der App “Urbane Ecken“. | Quelle: Goethe-Institut
Grüne Energie ist bereits seit einiger Zeit eins der meist global diskutierten Themen, auch in Kasachstan, und das nicht zuletzt wegen der EXPO 2017. Um dieses Thema in einem Land, dessen Wirtschaft zum Großteil von ossilen Rohstoffen abhängt, attraktiver zu gestalten, lässt sich nicht nur der kasachische Staat verschiedenste Programme, Strategien und Projekte einfallen. Das Goethe-Institut zeigt sich wieder einmal als Innovations-Förderer und prescht vor mit einer geobasierten Spiele-App zur Grünen Energie.

 

 
Park der Helden im Blumenmeer
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Besucher haben mit Schildern an die Opfer aus dem Kreis ihrer Verwandten und Freunde erinnert. | Foto: Elke Kögler
Anlässlich des Tags des Sieges wurde im Panfilow-Park in Almaty der Opfer des Zweiten Weltkrieges gedacht und wurden die Veteranen geehrt. Außerdem gab es ebenso wie in Kirgisistan und Russland einen Erinnerungsmarsch und ein Feuerwerk.

 

 
Barbusige Statue erweckt Unruhe in der Stadt
Kasachstan
  Diana Odinzowa   
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Das Paar erregte bis 2016 nicht das öffentliche Ärgernis.Im Juni 2005 schuf der Bildhauer Jerbolat Tolepbai im Auftrag der Stadt Astana eine Statue, die ein Liebespaar abbildet. Seitdem ist der Park mit der Statue als der Park der Verliebten bekannt. Es soll die Nachbildung eines echten Liebespaars sein, das heute ein Ehepaar ist. In Astana stand vor kurzem zur Diskussion, ob die Statue trivial sei oder nicht. Niemand hätte vermutet, dass elf Jahre danach wegen einer wenig bekleideten Statue ein Medientheater entstehen würde.

 

 
Lenin im Blickfeld
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Nationalheld: Der Philosoph und Dichter Abaj Kunanbaew. | Foto: Elke KöglerDer Anblick der Statue von General Panfilow und der 28 Erinnerungssteine für seine Gardisten lassen den Schluss zu, dass in Almaty ausschließlich Generäle und Kriegshelden geehrt werden. Doch weit gefehlt. Nach meinem Gipfelsturm auf den Hausberg Kök-Töbe stoße ich auf eine Ansammlung scheinbar wild gewordener und Fotos um sich schießender Menschen. Beim näheren Hinsehen erblicke ich dort vier goldfarbene, auf Hochglanz polierte Männer. Einer der Herren hält eine Gitarre in seinen Händen. Mein Gehirn springt an, und ich überlege, welcher Held sich hier wohl mit Griff zur Gitarre verewigen lassen darf. Nach kurzem Rundumblick jedoch entdecke ich zu meinem großen Erstaunen eine vor Text nur so strotzende Informationstafel. Begeistert von den ungewöhnlich vielen sprudelnden Informationen in diesem Land erfahre ich, dass hier ebenso Popmusiker denkmalwürdig sind. So dürfen seit der erstmaligen Vergabe des kasachischen Musikpreises im Jahr 2007 die Mitglieder der legendären Rockband „The Beatles“ die Herzen aller Fans erfreuen. Noch immer tief beeindruckt von der wohl eher landesuntypischen Ehrung verlasse ich den Berg und begebe mich zurück in das Getümmel der zentralasiatischen Großstadt. Dort angekommen, gerät nach einigen Schritten vermeintlich Lenin in mein Blickfeld. Beim Herantreten an das Denkmal offenbart sich mir allerdings mein klischeehaftes Denken: Mit dem offenbar größten Denkmal der Stadt kommt nämlich nicht der frühere Regierungschef der einstigen Sowjetunion zu Ehren. Vielmehr wird mit der riesigen Statue der kasachische Philosoph und Dichter Abaj Kunanbaew als Nationalheld gewürdigt, der in eine Reihe mit Goethe und Schiller gestellt wird.

 

 
Meine Geschichte: Diese Wahnsinnsangst hat mich nicht mehr verlassen
Russlanddeutsche
  Maria Gliem   
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Nach ihrer Flucht verlassen: Haus von Tante Hedwig. | Quelle: Maria GliemMaria Gliem aus Frauenwaldau, dem heutigen Bukowice in Polen, hat einen Teil ihrer Kindheit als Vertriebene verbracht. Ihre Flucht führte sie nach Hessen, wo vor 70 Jahren die ersten Heimatvertriebenen ankamen. In ihrer heutigen Heimat trägt Gliem dazu bei, dass ihre Erinnerungen an die Zeit in Polen und die Flucht nicht in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Die DAZ veröffentlicht mit ihrer Erlaubnis Auszüge aus der Niederschrift.

 

 
Sowjetdeutsche im Großen Vaterländischen Krieg und ihr Beitrag zum Sieg. Teil 2
Russlanddeutsche
  Swetlana Jasowskaja Übersetzung: Sabrina Kaschowitz   
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Das Jahr 2015 stand ganz im Zeichen der Gedenkfeier „70 Jahre Sieg über den Nationalsozialismus“: Zeitzeugen erinnerten sich an die entsetzliche Zeit vom 22. Juni 1941 bis 9. Mai 1945, in der die Sowjetunion um Leben und Tod gegen die Nationalsozialisten kämpfte. Seite an Seite mit anderen sowjetischen Nationalitäten haben die Sowjetdeutschen alles für den Sieg gegeben – sowohl an der Front als auch im Hinterland.

 

 
Illegale Anbauten sollen weg
Kasachstan
      
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Almatys Akim Baibek Bauirschan hat angeordnet, die Baugenehmigungen aller Anbauten von Wohnhäusern zu überprüfen und sämtliche illegal errichteten Bauten abzutragen. Diese Äußerung tätigte das Stadtoberhaupt nach der Besichtigung der Folgen, die am 10. Mai durch den Großbrand im Café „Korova-Bar“ und im Supermarkt „Jubilejny“ entstanden sind. Der Brand griff ebenso auf insgesamt 46 darüber gelegene Wohneinheiten über, die teilweise komplett ausbrannten. „Man muss noch einmal alle Objekte der Stadt prüfen. Alle Anbauten und Sommerterrassen, die an Wohnhäuser grenzen, sind zu überprüfen und bei Bedarf gänzlich zu entfernen“, sagte Baibek als Reaktion auf das Unglück. Der Brand brach am Morgen gegen 4.30 Uhr im Café „Korova-Bar“ aus. Nach nur wenigen Minuten griffen die Flammen bereits auf den nebenstehenden Supermarkt „Jubilejny“ über. Im weiteren Verlauf brannte die Fassade des siebenstöckigen Wohnhauses. Die Bewohner sind vorerst in Zeltlagern untergebracht. AT

 

 
Erstes Atomkraftwerk
DAZ-JUBILÄUM
      
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Das erste Atomkraftwerk der Deutschen Demokratischen Republik ist 1966 angelaufen. Es wurde mit Unterstützung der Sowjetunion gebaut. Die UdSSR lieferte unikale Einrichtungen. Sowjetische Fachleute und hochqualifizierte Arbeiter nahmen unmittelbar an der Errichtung des Kraftwerks teil. Das deutsche Personal erhielt seine Ausbildung und machte sein Praktikum im Nowoworonesher Atomkraftwerk. Nun strömen 70.000 Kilowatt Elektrizität zusätzlich in das Energienetz der DDR, das die zahlreichen Industriebetriebe, Städte und Dörfer der Republik speist. Anläßlich der Eröffnung des Kraftwerks fand auf seinem Gelände eine Kundgebung statt.
FREUNDSCHAFT Nr. 93 / 13.5.1966

 

 
Almatyda schilimik Tauwetter
Kultur
  Lydia Steinbacher   
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***
Für den Wind die geraden Straßen.
Verlaufen. Mit dem Schnee im Süden,
als ob hier nur Wünsche entstünden.
In der Brust stirbt ein Apfel vom Baum.
In den Spitzen der Schuhe Nomadenreste,
im März steigen die Drachen ohne Schnur.
Die Schale ist rot, nur nicht schauen, вместе,
вместе gehen wir der Zeit in den Schoß.
***
Die Haare dauern länger als die Nächte,
an den Sohlen klebend eine Totenschwärze,
wer festhält, hört die Geschichten zur Gänze.
Bis gestern schon. Wenn man nur wüsste.
Eine Katze schreit ein Monat zu spät,
Gedankenstrich – vielleicht vermisst sie
auch sich. Der Tee vom Markt trocknet noch
beim Kochen, хош бол! Die Augen und geht.
***
Ein Verrauschen nach den Almen,
Gletscherwasser tropft von der Dusche.
Man sagt es sich nicht, es sind bloß Versuche,
ein neuer Freund unterm Bett. Abgefallen.
Die Apfelspalte zwischen den Wolken
und wertvoll ist alles im Boden, Смотри!
Im Garten wachsen die Bäume von selbst.
Autohupen. Dazwischen tanzen die Fohlen.
***
Шаңырақ in den späteren Himmel
gehalten. Versprechen durch die Tür,
ohne Quietschen, wenn die Geister
vorbeigehen. Das Einmalberühren.
Auf der Dombra schlafende Fliegen.
Bleib noch sitzen im Kräuterduft.
Kein Mensch ist alleine im Fallen,
die Berge sind höher von unten.
 
Fünf Gründe für Zentralasien
Zentralasien
  Florian Coppenrath, Mitgründer von Novastan.org   
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Kirgisistan, wie man es aus Fernsehdokumentationen in Europa kennt | Foto Suzy Blondin
Viele Wege führen nach Zentralasien. Man kann die Region aus vielen Perspektiven betrachten. Kommt man aus Russland, ist diese postsowjetisch und eine Quelle für massive Arbeitsmigrationen. Aus chinesischer Perspektive ist diese die erste Etappe der neuen Seidenstraße nach Westen. Vom nahen Osten aus gesehen, gehört die Region zum türkischen und persischen Sprachraum und ist ein Teil des muslimischen Gebiets. Und aus Europa? In Europa schenkt man Zentralasien wenig Beachtung. Dabei gäbe es viele Gründe, das Geschehen dort zu verfolgen.

 

 
Jahrestage der Katastrophen
Zentralasien
      
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Im Gedenken an die Opfer des Reaktorunfalls im damals sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl und des Erdbebens in Taschkent, das die Hauptstadt Usbekistans fast vollständig zerstörte, haben am 26. April mehrere Gedenkveranstaltungen stattgefunden. Die Havarie im Atomkernkraftwerk in Tschernobyl ereignete sich vor genau 30 sowie die Naturkatastrophe in Taschkent vor genau 50 Jahren. Für die Beauftragten, die die Folgen des Atomunglücks beseitigten, soll in Russland die erste Gedächtniskirche enstehen. Zum Jahrestag des Erdbebens in Usbekistan wurde zum Thema „Völkerfreundschaft besiegte die Naturgewalt“ ein internationaler runder Tisch organisiert. Zudem fand eine Blumenniederlegung Denkmal statt, das im Epizentrum der Katastrophe errichtet wurde. Im Jahr vor dem 1966 wurden in Taschkent mehr als 2 Millionen Quadratmeter Wohnraum zerstört. Mehr als 300.000 Menschen blieben ohne Obdach, acht starben und 200 wurden verletzt. AT

 

 
DAZ-Korrespondenten-Werkstatt
Über uns
      
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Mein Leben in Deutschland
Russlanddeutsche
      
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„Mein Leben in Deutschland“
Haben Sie einen Lieblingsort in Deutschland oder Kasachstan, mit dem Sie bestimmte Erinnerungen verbinden oder wo Sie sich gerne aufhalten und bestimmten Aktivitäten nachgehen? Erzählen Sie uns ihre Geschichte!

 

 

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