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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 27. Januar 2012 |
Click statistic (335)
Europa erweckt im Moment den Eindruck der finanziellen Instabilität und
eines schlechten Krisenmanagements. Da steckt zweifelsohne eine Portion
Wahrheit drin, doch die Lage ist differenzierter, als sie auf den ersten
Blick erscheint.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 23. Dezember 2011 |
Click statistic (588)
Die Zollunion zwischen Kasachstan, Russland und Weißrussland ist noch
sehr jung, sie hat erst in diesem Jahr begonnen, praktisch zu
funktionieren. Deshalb ist es natürlich noch zu früh, irgendwelche
endgültigen Aussagen zu ihrer Effizienz machen zu wollen. Dazu braucht
es belastbaren Zahlenmaterials von mindestens 5 bis 6 Jahren. Dennoch
ist es nicht uninteressant, erste Zahlen zu analysieren, wie gesagt,
ohne Schlussfolgerungen der letzten Instanz ziehen zu wollen.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 16. Dezember 2011 |
Click statistic (738)
Der „Lange Marsch“ hat nun ein vorläufiges glückliches Ende gefunden.
Nach nicht weniger als 18 Jahren mehr oder weniger zäher Verhandlungen
ist der finale Schuss in Form der Mitgliedschaft in der
Welthandelsorganisation (WTO) nun besiegelt. Allerdings nicht für
Kasachstan, sondern für den großen Nachbarn Russland. Manche jubeln nun,
andere geben die großen Pessimisten.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 9. Dezember 2011 |
Click statistic (746)
Noch vor zwei, drei Wochen schien es, als sei der Euro kurz davor,
mausetot zu sein. Die Schuldenkrise im Süden der Eurozone, die sich so
hartnäckig nicht lösen lassen wollte, schien den Anfang vom Ende eines
durchaus genialen, aber schlecht vorbereiteten Projekts zu sein. Nicht
weniger als mittlerweile 17 Länder hatten sich vor nur etwa mehr als
einem Jahrzehnt aufgemacht, nationale Grenzen auch im Geldbereich
niederzureißen und so ein gewaltiges Stück nationaler Souveränität
freiwillig und bewusst aufzugeben.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 25. November 2011 |
Click statistic (1007)
Die außenwirtschaftlichen Bedingungen begünstigen im Moment wieder sehr
stark die wirtschaftliche Entwicklung Kasachstans. Die Preise für das
Hauptexporterzeugnis Erdöl liegen seit einiger Zeit stabil bei über 100
Dollar pro Barrel. Der Planung des Staatshaushalts für dieses Jahr hatte
man vorsichtigerweise 60 Dollar zugrunde gelegt und diese Größe dann
Mitte des Jahres auf 90 erhöht.
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  von Malina Weindl
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Freitag, 28. Oktober 2011 |
Click statistic (1286)

Die diesjährige Konferenz der wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans fällt mit zwei wichtigen Jubiläen 2011 zusammen: zum einen feiert Kasachstan im Dezember seinen 20. Jahrestag der Unabhängigkeit, zum andern jährte sich 2011 die Gründung der Assoziation der Deutschen in Kasachstan „Wiedergeburt“ ebenfalls zum 20. Male.
/Bild: DAZ . 'Der deutsche Generalkonsul Dr. Gerold Amelung (M.) und Ernst Boos, der Präsident der wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans.'/
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 14. Oktober 2011 |
Click statistic (1342)
Die Bankenkrise 2008 – 2009 wurde unerwartet schnell überwunden. In den
beiden letzten Jahren boomt der Realsektor weltweit stark, viele
Unternehmen befinden sich an der Grenze der Auslastung ihrer
Produktionskapazitäten, manchmal müssen Kunden gar längere Wartezeiten
in Kauf nehmen, um ihre bestellte Ware zu bekommen. Der Preis für diesen
Wirtschaftsboom ist allerdings nicht gering, schließlich war die
Bankenkrise nur durch das völlig ungeplante Überweisen gewaltiger und
eigentlich nicht vorhandener Geldmengen an den privaten Sektor durch den
Staat überwindbar. In der Folge ging die Bankenkrise in vielen Staaten
nahtlos in die Krise der Staatsfinanzen über. Dabei ist im Bankensektor
selbst die Krise noch nicht vorbei. Eine ganze Reihe von Großbanken hat
nach wie vor heftige Bauchschmerzen in Form sehr instabiler
Finanzeckwerte, und es wird noch einige Jahre dauern, bis diese
Schmerzen verschwunden sind. Die neuen Probleme im Finanzbereich kommen
deshalb durchaus zur Unzeit, da die alte Krankheit noch gar nicht
richtig geheilt ist.
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  von Konstantin Dallibor
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Freitag, 14. Oktober 2011 |
Click statistic (1783)

Im Rahmen seiner Deutschlandvisite unterzeichnete der kasachische Stellvertretende Premierminister und Minister für Industrie und Neue Technologien, Aset Isekeschew, im Mai 2011 zusammen mit dem Bundeswirtschafts-minister Philipp Rösler Verträge im Wert von über einer Milliarde Euro. Beide unterschrieben ein Memorandum of Understanding über die Rohstoffpartnerschaft beider Länder. Kasachstan ist nach Russland, Großbritannien und Norwegen der viertgrößte Erdöllieferant Deutschlands. So wird Astana zukünftig nicht nur Energie, sondern auch seltene Erden für die Schlüsseltechnologien der deutschen Wirtschaft liefern.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 7. Oktober 2011 |
Click statistic (1377)
Die meisten makroökonomischen Kennziffern Kasachstans sehen für die
ersten neun Monate dieses Jahres nicht schlecht aus. Das BIP wächst fast
wieder in Raten, die man vor der Finanzkrise gewohnt war, im Moment mit
etwa 7%. Das ist zwar auf das deutliche Ansteigen der Weltmarktpreise
für Rohstoffe zurückzuführen, doch das Geld klingelt erst einmal in der
Kasse. Auch den sonstigen, also nicht rohstofforientierten Segmenten der
Wirtschaft geht es normal bis gut. In der Landwirtschaft gibt es
allerdings das Problem, dass man nicht weiß, wie man die gute Ernte
sicher lagern soll. Die Frage der Lagerkapazitäten steht schon seit
einiger Zeit und ist bisher nicht befriedigend gelöst worden, was sich
bei guten Ernten dann negativ bemerkbar macht.
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  von Dr. Günter Teßmann
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Freitag, 7. Oktober 2011 |
Click statistic (1627)

Für das Wintersemester 2011/2012 haben sich 35 neue Studentinnen und Studenten an der privaten Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) in Almaty für den Studiengang Verkehrslogistik immatrikuliert.
/ DKU-Präsident Prof. Dr. Johann W. Gerlach freut sich über die vielen neuen Logistikstudenten. / Maria Petljuch, eine der ersten vier Logistik-Studenten der DKU mit Bachelor-Abschluss an der TH Wildau. / Prof. Herbert Sonntag, Vizepräsident der TH Wildau, bescheinigt den Studentinnen gute Studienleistungen. /
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 30. September 2011 |
Click statistic (1487)
Die europäische Idee befindet sich im Moment zweifelslos in einer Krise,
in ihrer wohl schwersten Belastungsprobe seit Beginn der europäischen
Einigung nach dem zweiten Weltkrieg. Es ist bisher nicht gelungen, die
Kluft in der wirtschaftlichen Entwicklung der EU-Staaten signifikant
abzubauen, eine wirklich gemeinsame Wirtschafts- und Finanzphilosophie
ist noch nicht erreicht und scheint im Moment in weiterer Ferne denn je.
Die Wirtschaft in China und Indien, in Brasilien und der Türkei brummt
relativ unbeeindruckt von den europäischen Turbulenzen, die Musik spielt
im Moment also eindeutig weit weg vom alten Europa. Und dennoch kann
Europa Asien und andere Regionen der Welt mit seinem Beispiel
inspirieren, auch wenn ein Kopieren des europäischen Weges natürlich
weder notwendig noch sinnvoll ist.
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  von Malina Weindl
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Freitag, 30. September 2011 |
Click statistic (1501)
Der Deutsche Wirtschaftsklub in Kasachstan (DWK) und das Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien luden am 23. September zum alljährlichen Tag der Deutschen Wirtschaft in Kasachstan ein.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 23. September 2011 |
Click statistic (1479)
In wenigen Wochen wird mit sicher nicht unwesentlichem Aufwand der 20.
Jahrestag der nationalen Unabhängigkeit Kasachstans begangen werden.
Bereits jetzt werden Konferenzen und andere Maßnahmen mit breiterem
Öffentlichkeitscharakter diesem Ereignis gewidmet.
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  Interview: Konstantin Dallibor
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Freitag, 23. September 2011 |
Click statistic (2066)

Konstantin Dallibor sprach mit Herrn Dr. Jochen Biedermann von der Deutschen Börse AG in Eschborn über die Zusammenarbeit der Deutschen Börse Frankfurt/Main mit Kasachstan und Russland. Hinsichtlich der Entwicklung des lokalen Börsenhandels und der internationalen Zusammenarbeit wird es in Zukunft zwischen Deutschland und den großen Wirtschaftsräumen der GUS eine Annäherung geben.
/Bild: privat. 'Die Börse in Frankfurt am Mai'/
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 16. September 2011 |
Click statistic (1530)
Hinter den Kulissen werden gegenwärtig von den großen Autoproduzenten
große, durchaus revolutionäre Dinge vorbereitet. Es geht einerseits um
eine grundlegende Umwälzung der gesamten Produktionstechnologien und
andererseits um eine radikale Neustrukturierung der Autobranche nach
Herstellern.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 2. September 2011 |
Click statistic (1940)
Innovative Projekte sind eigentlich immer von Problemen begleitet. Es
gibt nur sehr wenige Projekte, die im ursprünglich geplanten Zeit-,
Kosten- und Leistungsrahmen realisiert werden. So ist das auch beim
Projekt Europäische Währungsunion, das vor nur zwölf Jahren gestartet
wurde. Die jetzt vor der Währungsunion stehenden Probleme hätte man
sicher teilweise vorhersehen können, keinesfalls wäre aber dann alles
problemlos verlaufen. Schließlich handelt es sich hier um ein
außerordentlich komplexes Projekt, das nicht allein durch formale Regeln
gesteuert werden kann. Geldfragen zeichnen sich immer auch durch
politische und psychologische Aspekte aus, die sich zu einem Gutteil der
rationalen Kontrolle entziehen.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 19. August 2011 |
Click statistic (1918)
Das Weltwährungssystem ist gegenwärtig von einer ganzen Reihe von
Turbulenzen gekennzeichnet, die den Wirtschaftsakteuren das Leben nicht
gerade erleichtert. Der Euro leidet unter der Möglichkeit, dass die
europäische Währungsunion als Folge der nach wie vor ungelösten
Staatsschuldenkrise der südlichen Länder irgendwann auseinanderbrechen
könnte. Der Dollar leidet als Ergebnis einer Wirtschaftslage, die der
US-Notenbank für mindestens eins, zwei Jahre keine Möglichkeit lässt,
von ihrer Nullzinspolitik abzugehen. Das wäre infolge der gestiegenen
Inflation aber notwendig, Geld ist in den USA ganz einfach zu billig.
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  Interview: Konstantin Dallibor
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Freitag, 19. August 2011 |
Click statistic (2712)

Mit einer Exportquote von 52 Prozent im Jahr 2010 gehört Rheinland-Pfalz zu den drei deutschen Bundesländern mit den höchsten Exportanteilen. Diese Position wird ganz wesentlich durch die engen Wirtschaftsbeziehungen zu den Ländern Mittel- und Osteuropas geprägt. Vom 25. bis 30. September 2011 unternimmt das Mittel- und Osteuropazentrum Rheinland-Pfalz GmbH (MOEZ) in Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium sowie der Berliner Commit GmbH eine brachenübergreifende Wirtschaftsreise nach Astana und Karaganda. Im Interview mit der DAZ spricht der Geschäftsführer des MOEZ Jörg Rathmann über Potentiale für rheinland-pfälzische Mittelständler in Kasachstan, die Rohstoffpartnerschaft und das Angebot des MOEZ.
/Bild: MOEZ. 'Jörg Rathmann, Geschäftsführer des Mittel- und Osteuropazentrums Rheinland-Pfalz GmbH (MOEZ).'/
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  von Benjamin Dürr
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Freitag, 19. August 2011 |
Click statistic (2267)

Energiequellen liegen überall. Man muss sie nur finden: Forscher tüfteln deshalb an „Wolken-Kraftwerken“ und Solar-Straßen. Früher wurden sie dafür belächelt - doch vielleicht produzieren ihre Erfindungen den Strom von morgen. Denn die Energie der Zukunft kommt vor allem aus guten Ideen.
/Bild: jugendfotos.de. 'Ein Wolkenkraftwerk mit Lenkdrachen würde viel mehr Strom erzeugen als Windparks und Atomkraftwerke.'/
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 12. August 2011 |
Click statistic (1760)
Ratingagenturen, wie Standard & Poors oder Moodys, wurden einst
organisiert, um den Teilnehmern der Finanzmärkte eine neutrale Bewertung
von Wertpapieren der unterschiedlichsten Art zu liefern. Dadurch werden
vor allem die Käufer von Anleihen und Aktien in die Lage versetzt, auch
ohne spezielle Finanzkenntnisse und ohne Zugang zu Finanzdaten eine
mehr oder weniger objektive Bewertung des Risikos des konkreten
Wertpapiers zu erhalten.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 5. August 2011 |
Click statistic (1741)
Der Streit um die Anhebung der maximalen Schuldengrenze in den USA hat
die Welt mehrere Wochen in Atem gehalten. Es lief dort auch eine Art
politisches Schauspiel ab, das man eher unter Ulk verbuchen mochte, denn
unter ernsthafter Politik. Früher war die Anhebung der Schuldengrenze
ein mehr oder weniger routiniertes Spiel im politischen Washington.
Unabhängig davon, welche Partei gerade an der Macht war, wurde nach
einigen politischen Scharmützeln die erlaubte Maximalverschuldung des
Staates immer relativ schnell angehoben. Doch diesmal war alles anders.
Jetzt sitzen als Vertreter der radikal-konservativen Tea-Party-Bewegung
fast einhundert finanzielle Fundamentalisten im Kongress, die sich durch
keinerlei sachliche Argumente umstimmen ließen. Ihr Hauptcredo dabei
ist, dass der Staat generell etwas Schlechtes sei und folglich seine
finanziellen Möglichkeiten stark zu begrenzen sind.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 15. Juli 2011 |
Click statistic (2388)
Gewöhnlich beschäftigen sich Volkswirte mit den ganz großen Fragen, zum
Beispiel, was Nationen reich macht und was nicht, oder was die Folgen
der makroökonomischen Ungleichgewichte der Weltwirtschaft sind. Die
vielen kleinen Lebensfragen werden meist als wenig interessante
Randthemen abgetan. Dabei bestimmen gerade die kleineren Dinge unser
tägliches Leben.
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  Interview: Christine Karmann
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Freitag, 15. Juli 2011 |
Click statistic (2461)
Klaus Breil beschäftigt sich als Mitglied der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe vor allem mit der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wirtschaft und Energie. Ende Juni reiste er nach Kasachstan und war gespannt, welchen Fortschritt das Land im gesellschaftlichen, sozialen, infrastrukturellen und wirtschaftlichen Bereich gemacht hat. Im Interview mit der DAZ spricht er über seine Eindrücke vor Ort, das Potential der Zusammenarbeit der deutschen Industrie mit Partnern in Kasachstan und die Fähigkeiten der Russlanddeutschen.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 8. Juli 2011 |
Click statistic (2482)
Zu den schon nicht mehr ganz neuen Innovationen, die unser tägliches
Leben mehr oder weniger strukturieren, gehört das Internet. Nicht nur
für junge Leute ist es kaum vorstellbar, wie man ohne diese Erfindung
überhaupt jemals leben konnte. In Kasachstan gibt es mittlerweile etwa
fünf Millionen Nutzer, die vor allem in den Städten zu finden sind. Das
Netz verändert stark die Wirtschaftsstrukturen, immer weniger müssen wir
persönlich irgendwo erscheinen, sondern können uns auf Distanz bedienen
lassen. Zwar hängen wir heute vom Internet genau schon so ab, wie von
einer stabilen Strom- oder Wasserversorgung, doch das bringt uns eher
Vorteile.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 1. Juli 2011 |
Click statistic (2300)
Öffentliche finanzielle Mittel, zu denen vor allem der Staatshaushalt
eines Landes gehört, unterliegen besonderen Mechanismen der Planung und
Kontrolle, weil es sich um das Geld des gesamten Volkes handelt. Während
ein Unternehmer mehr oder weniger einsam seine Entscheidungen über
Investitionen und Ausgaben treffen kann, ist das bei staatlichen Mitteln
anders. Hier müssen die Abgeordneten als Vertreter des Volkes und der
Steuerzahler fast jede Kleinigkeit bestätigen und kontrollieren. Die
Regierung ist in dieser Frage dem Parlament untergeordnet. Das Parlament
ist das Organ, das die Strategie der Fiskalpolitik bestimmt; die
Regierung führt aus, was die Parlamentarier wollen. Diese Grundstruktur
gilt natürlich auch in Kasachstan, auch wenn es hier für den Präsidenten
eine Reihe von besonderen Kompetenzen gibt.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 24. Juni 2011 |
Click statistic (2319)
Nach außen scheint die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise weitgehend
überwunden. So zumindest stellt sich die Situation dem breiten Publikum
dar, das mittlerweile wieder von hohen Wachstumszahlen verwöhnt wird.
Die Innenansicht der Prozesse, die zur letzten Krise geführt haben,
bietet jedoch ein anderes Bild. Nach wie vor haben sich viele Strukturen
nicht grundlegend verändert, der Bankensektor in vielen Ländern hat
sich von den Folgen der Vergiftung durch zweifelhafte Wertpapiere
keinesfalls erholt.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 17. Juni 2011 |
Click statistic (2419)
Kontinuität ist in vielen Bereichen der Wirtschaft ein Schlüssel für
Erfolg. Das trifft uneingeschränkt auch auf Investitionen des Staates
zu, die vor allem in die Unterstützung eines progressiven
Strukturwandels durch Innovationen, Bildung, Schaffung und Erhalt einer
modernen technischen Infrastruktur fließen sollten. Nun wäre es mit
Sicherheit falsch zu sagen, dass in den genannten Bereichen nichts getan
wird. Doch das, was getan wird, ist oft zu wenig und nicht ausreichend
effizient. Dabei steht Kasachstan im Vergleich zu den anderen
zentralasiatischen Staaten durchaus gut da, wenn auch immer nur relativ.
Das jedenfalls sagt der jüngste Report der „International Crisis Group
(ICG)“, ein auf internationale Studien im Infrastrukturbereich
spezialisiertes Unternehmen.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 10. Juni 2011 |
Click statistic (2376)
Mit dem Steigen der Preise für die wichtigsten Exportprodukte
Kasachstans – vor allem der Erdölpreise – macht sich auch wieder
grenzenloser Optimismus hinsichtlich der künftigen wirtschaftlichen
Entwicklung Kasachstans bemerkbar. Als wichtigste Leistungsgröße gilt
das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Im Jahr 2010 betrug diese Größe
hierzulande pro Kopf der Bevölkerung etwa 9.000 US-Dollar, bis 2015
sollen 15.000 US-Dollar erreicht werden, was absolut 250 Milliarden
US-Dollar gegenüber den 146 Milliarden US-Dollar in 2010 bedeuten würde.
Das Ziel scheint realistisch zu sein, wobei die Methoden, wie man diese
erreichen will, eher unklar bleiben, beziehungsweise es dazu
widersprüchliche Aussagen gibt.
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  von Bodo Lochmann
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Freitag, 3. Juni 2011 |
Click statistic (2474)
Nach der Natur- und Atomkatastrophe in Japan wird die Zukunft der
Kernenergienutzung so intensiv diskutiert, wie eigentlich bisher noch
nie. Auch in Ländern, wie Japan oder China, wo die Atomkraftnutzung
bisher ohne nennenswerte gesellschaftliche Diskussionen stillschweigend
betrieben wurde, hat sich eine Diskussion entwickelt. In anderen
Ländern, darunter auch Deutschland, hat der Streit „nur“ eine neue
Intensität erreicht, hier gibt es eine mittlerweile schon
jahrzehntelange Kultur der öffentlichen Auseinandersetzung, die von den
meisten Leuten als normal und notwendig empfunden wird.
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  Interview: Christine Karmann.
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Freitag, 27. Mai 2011 |
Click statistic (2819)

Als einen wichtigen Bestandteil der Zivilgesellschaft betrachtet Horst Küsters die Gewerkschaften. Er arbeitete viele Jahre beim Hauptvorstand einer großen deutschen Gewerkschaft und war für Tarifverhandlungen auf Bundesebene verantwortlich. Jetzt ist er als Gewerkschaftsexperte für die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kasachstan tätig.
/Bild: privat. 'Gewerkschaftsseminar in Almaty, Mai 2011.'/
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