RSS 2.0 аbonnieren Folgt uns auf Facebook!

Deutsche Allgemeine Zeitung

Zur EURO-Zone | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 27. Januar 2012
Click statistic (335)

Europa erweckt im Moment den Eindruck der finanziellen Instabilität und eines schlechten Krisenmanagements. Da steckt zweifelsohne eine Portion Wahrheit drin, doch die Lage ist differenzierter, als sie auf den ersten Blick erscheint.

 

 
Zur Zollunion | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 23. Dezember 2011
Click statistic (588)

Die Zollunion zwischen Kasachstan, Russland und Weißrussland ist noch sehr jung, sie hat erst in diesem Jahr begonnen, praktisch zu funktionieren. Deshalb ist es natürlich noch zu früh, irgendwelche endgültigen Aussagen zu ihrer Effizienz machen zu wollen. Dazu braucht es belastbaren Zahlenmaterials von mindestens 5 bis 6 Jahren. Dennoch ist es nicht uninteressant, erste Zahlen zu analysieren, wie gesagt, ohne Schlussfolgerungen der letzten Instanz ziehen zu wollen.

 

 
Heilung der russischen Wirtschaft? | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 16. Dezember 2011
Click statistic (738)

Der „Lange Marsch“ hat nun ein vorläufiges glückliches Ende gefunden. Nach nicht weniger als 18 Jahren mehr oder weniger zäher Verhandlungen ist der finale Schuss in Form der Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation (WTO) nun besiegelt. Allerdings nicht für Kasachstan, sondern für den großen Nachbarn Russland. Manche jubeln nun, andere geben die großen Pessimisten.

 

 
Euro-Schuldenkrise | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 9. Dezember 2011
Click statistic (746)

Noch vor zwei, drei Wochen schien es, als sei der Euro kurz davor, mausetot zu sein. Die Schuldenkrise im Süden der Eurozone, die sich so hartnäckig nicht lösen lassen wollte, schien den Anfang vom Ende eines durchaus genialen, aber schlecht vorbereiteten Projekts zu sein. Nicht weniger als mittlerweile 17 Länder hatten sich vor nur etwa mehr als einem Jahrzehnt aufgemacht, nationale Grenzen auch im Geldbereich niederzureißen und so ein gewaltiges Stück nationaler Souveränität freiwillig und bewusst aufzugeben.

 

 
Import und Export | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 25. November 2011
Click statistic (1007)

Die außenwirtschaftlichen Bedingungen begünstigen im Moment wieder sehr stark die wirtschaftliche Entwicklung Kasachstans. Die Preise für das Hauptexporterzeugnis Erdöl liegen seit einiger Zeit stabil bei über 100 Dollar pro Barrel. Der Planung des Staatshaushalts für dieses Jahr hatte man vorsichtigerweise 60 Dollar zugrunde gelegt und diese Größe dann Mitte des Jahres auf 90 erhöht.

 

 
VIII Konferenz der wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans | Drucken |
  von Malina Weindl   
Freitag, 28. Oktober 2011
Click statistic (1286)

Der deutsche Generalkonsul Dr. Gerold Amelung (M.) und Ernst Boos, der Präsident der wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans.
Die diesjährige Konferenz der wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans fällt mit zwei wichtigen Jubiläen 2011 zusammen: zum einen feiert Kasachstan im Dezember seinen 20. Jahrestag der Unabhängigkeit, zum andern jährte sich 2011 die Gründung der Assoziation der Deutschen in Kasachstan „Wiedergeburt“ ebenfalls zum 20. Male.

/Bild: DAZ . 'Der deutsche Generalkonsul Dr. Gerold Amelung (M.) und Ernst Boos, der Präsident der wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans.'/

 
Wettbewerb der Banken | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 14. Oktober 2011
Click statistic (1342)

Die Bankenkrise 2008 – 2009 wurde unerwartet schnell überwunden. In den beiden letzten Jahren boomt der Realsektor weltweit stark, viele Unternehmen befinden sich an der Grenze der Auslastung ihrer Produktionskapazitäten, manchmal müssen Kunden gar längere Wartezeiten in Kauf nehmen, um ihre bestellte Ware zu bekommen. Der Preis für diesen Wirtschaftsboom ist allerdings nicht gering, schließlich war die Bankenkrise nur durch das völlig ungeplante Überweisen gewaltiger und eigentlich nicht vorhandener Geldmengen an den privaten Sektor durch den Staat überwindbar. In der Folge ging die Bankenkrise in vielen Staaten nahtlos in die Krise der Staatsfinanzen über. Dabei ist im Bankensektor selbst die Krise noch nicht vorbei. Eine ganze Reihe von Großbanken hat nach wie vor heftige Bauchschmerzen in Form sehr instabiler Finanzeckwerte, und es wird noch einige Jahre dauern, bis diese Schmerzen verschwunden sind. Die neuen Probleme im Finanzbereich kommen deshalb durchaus zur Unzeit, da die alte Krankheit noch gar nicht richtig geheilt ist.

 

 
Tendenz steigend | Drucken |
  von Konstantin Dallibor   
Freitag, 14. Oktober 2011
Click statistic (1783)

IV Astana Economic Forum.
Im Rahmen seiner Deutschlandvisite unterzeichnete der kasachische Stellvertretende Premierminister und Minister für Industrie und Neue Technologien, Aset Isekeschew, im Mai 2011 zusammen mit dem Bundeswirtschafts-minister Philipp Rösler Verträge im Wert von über einer Milliarde Euro. Beide unterschrieben ein Memorandum of Understanding über die Rohstoffpartnerschaft beider Länder. Kasachstan ist nach Russland, Großbritannien und Norwegen der viertgrößte Erdöllieferant Deutschlands. So wird Astana zukünftig nicht nur Energie, sondern auch seltene Erden für die Schlüsseltechnologien der deutschen Wirtschaft liefern.

 

 
Bankenkrise und Aufschwung | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 7. Oktober 2011
Click statistic (1377)

Die meisten makroökonomischen Kennziffern Kasachstans sehen für die ersten neun Monate dieses Jahres nicht schlecht aus. Das BIP wächst fast wieder in Raten, die man vor der Finanzkrise gewohnt war, im Moment mit etwa 7%. Das ist zwar auf das deutliche Ansteigen der Weltmarktpreise für Rohstoffe zurückzuführen, doch das Geld klingelt erst einmal in der Kasse. Auch den sonstigen, also nicht rohstofforientierten Segmenten der Wirtschaft geht es normal bis gut. In der Landwirtschaft gibt es allerdings das Problem, dass man nicht weiß, wie man die gute Ernte sicher lagern soll. Die Frage der Lagerkapazitäten steht schon seit einiger Zeit und ist bisher nicht befriedigend gelöst worden, was sich bei guten Ernten dann negativ bemerkbar macht.

 

 
Logistikstudium hat großen Zuspruch | Drucken |
  von Dr. Günter Teßmann   
Freitag, 7. Oktober 2011
Click statistic (1627)

/ Johann W. Gerlach / Maria Petljuch / Herbert Sonntag /
Für das Wintersemester 2011/2012 haben sich 35 neue Studentinnen und Studenten an der privaten Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) in Almaty für den Studiengang Verkehrslogistik immatrikuliert.

/ DKU-Präsident Prof. Dr. Johann W. Gerlach freut sich über die vielen neuen Logistikstudenten. / Maria Petljuch, eine der ersten vier Logistik-Studenten der DKU mit Bachelor-Abschluss an der TH Wildau.  / Prof. Herbert Sonntag, Vizepräsident der TH Wildau, bescheinigt den Studentinnen gute Studienleistungen. /

 
Die Europäische Idee | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 30. September 2011
Click statistic (1487)

Die europäische Idee befindet sich im Moment zweifelslos in einer Krise, in ihrer wohl schwersten Belastungsprobe seit Beginn der europäischen Einigung nach dem zweiten Weltkrieg. Es ist bisher nicht gelungen, die Kluft in der wirtschaftlichen Entwicklung der EU-Staaten signifikant abzubauen, eine wirklich gemeinsame Wirtschafts- und Finanzphilosophie ist noch nicht erreicht und scheint im Moment in weiterer Ferne denn je. Die Wirtschaft in China und Indien, in Brasilien und der Türkei brummt relativ unbeeindruckt von den europäischen Turbulenzen, die Musik spielt im Moment also eindeutig weit weg vom alten Europa. Und dennoch kann Europa Asien und andere Regionen der Welt mit seinem Beispiel inspirieren, auch wenn ein Kopieren des europäischen Weges natürlich weder notwendig noch sinnvoll ist.

 

 
13. Tag der deutschen Wirtschaft in Kasachstan | Drucken |
  von Malina Weindl   
Freitag, 30. September 2011
Click statistic (1501)

Der Deutsche Wirtschaftsklub in Kasachstan (DWK) und das Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien luden am 23. September zum alljährlichen Tag der Deutschen Wirtschaft in Kasachstan ein.

 

 
Zum Tag der Unabhängigkeit | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 23. September 2011
Click statistic (1479)

In wenigen Wochen wird mit sicher nicht unwesentlichem Aufwand der 20. Jahrestag der nationalen Unabhängigkeit Kasachstans begangen werden. Bereits jetzt werden Konferenzen und andere Maßnahmen mit breiterem Öffentlichkeitscharakter diesem Ereignis gewidmet.

 

 
Kasachstan für die Deutsche Börse in zukunft wichtig | Drucken |
  Interview: Konstantin Dallibor   
Freitag, 23. September 2011
Click statistic (2066)

Die Börse in Frankfurt am Main
Konstantin Dallibor sprach mit Herrn Dr. Jochen Biedermann von der Deutschen Börse AG in Eschborn über die Zusammenarbeit der Deutschen Börse Frankfurt/Main mit Kasachstan und Russland. Hinsichtlich der Entwicklung des lokalen Börsenhandels und der internationalen Zusammenarbeit wird es in Zukunft zwischen Deutschland und den großen Wirtschaftsräumen der GUS eine Annäherung geben.

/Bild: privat. 'Die Börse in Frankfurt am Mai'/

 
Elektro-Autos für die Zukunft | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 16. September 2011
Click statistic (1530)

Hinter den Kulissen werden gegenwärtig von den großen Autoproduzenten große, durchaus revolutionäre Dinge vorbereitet. Es geht einerseits um eine grundlegende Umwälzung der gesamten Produktionstechnologien und andererseits um eine radikale Neustrukturierung der Autobranche nach Herstellern.

 

 
Probleme der Eurozone | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 2. September 2011
Click statistic (1940)

Innovative Projekte sind eigentlich immer von Problemen begleitet. Es gibt nur sehr wenige Projekte, die im ursprünglich geplanten Zeit-, Kosten- und Leistungsrahmen realisiert werden. So ist das auch beim Projekt Europäische Währungsunion, das vor nur zwölf Jahren gestartet wurde. Die jetzt vor der Währungsunion stehenden Probleme hätte man sicher teilweise vorhersehen können, keinesfalls wäre aber dann alles problemlos verlaufen. Schließlich handelt es sich hier um ein außerordentlich komplexes Projekt, das nicht allein durch formale Regeln gesteuert werden kann. Geldfragen zeichnen sich immer auch durch politische und psychologische Aspekte aus, die sich zu einem Gutteil der rationalen Kontrolle entziehen.

 

 
Rauer Wettbewerb | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 19. August 2011
Click statistic (1918)

Das Weltwährungssystem ist gegenwärtig von einer ganzen Reihe von Turbulenzen gekennzeichnet, die den Wirtschaftsakteuren das Leben nicht gerade erleichtert. Der Euro leidet unter der Möglichkeit, dass die europäische Währungsunion als Folge der nach wie vor ungelösten Staatsschuldenkrise der südlichen Länder irgendwann auseinanderbrechen könnte. Der Dollar leidet als Ergebnis einer Wirtschaftslage, die der US-Notenbank für mindestens eins, zwei Jahre keine Möglichkeit lässt, von ihrer Nullzinspolitik abzugehen. Das wäre infolge der gestiegenen Inflation aber notwendig, Geld ist in den USA ganz einfach zu billig.

 

 
Markterschließungsreise durch Kasachstan | Drucken |
  Interview: Konstantin Dallibor   
Freitag, 19. August 2011
Click statistic (2712)

Jörg Rathmann, Geschäftsführer des Mittel- und Osteuropazentrums Rheinland-Pfalz GmbH (MOEZ).
Mit einer Exportquote von 52 Prozent im Jahr 2010 gehört Rheinland-Pfalz zu den drei deutschen Bundesländern mit den höchsten Exportanteilen. Diese Position wird ganz wesentlich durch die engen Wirtschaftsbeziehungen zu den Ländern Mittel- und Osteuropas geprägt. Vom 25. bis 30. September 2011 unternimmt das Mittel- und Osteuropazentrum Rheinland-Pfalz GmbH (MOEZ) in Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium sowie der Berliner Commit GmbH eine brachenübergreifende Wirtschaftsreise nach Astana und Karaganda. Im Interview mit der DAZ spricht der Geschäftsführer des MOEZ Jörg Rathmann über Potentiale für rheinland-pfälzische Mittelständler in Kasachstan, die Rohstoffpartnerschaft und das Angebot des MOEZ.

/Bild: MOEZ. 'Jörg Rathmann, Geschäftsführer des Mittel- und Osteuropazentrums Rheinland-Pfalz GmbH (MOEZ).'/

 
In Ideen steckt Strom | Drucken |
  von Benjamin Dürr   
Freitag, 19. August 2011
Click statistic (2267)

Ein Wolkenkraftwerk mit Lenkdrachen würde viel mehr Strom erzeugen als Windparks und Atomkraftwerke.
Energiequellen liegen überall. Man muss sie nur finden: Forscher tüfteln deshalb an „Wolken-Kraftwerken“ und Solar-Straßen. Früher wurden sie dafür belächelt - doch vielleicht produzieren ihre Erfindungen den Strom von morgen. Denn die Energie der Zukunft kommt vor allem aus guten Ideen.

/Bild: jugendfotos.de. 'Ein Wolkenkraftwerk mit Lenkdrachen würde viel mehr Strom erzeugen als Windparks und Atomkraftwerke.'/

 
Keine Bestnote | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 12. August 2011
Click statistic (1760)

Ratingagenturen, wie Standard & Poors oder Moodys, wurden einst organisiert, um den Teilnehmern der Finanzmärkte eine neutrale Bewertung von Wertpapieren der unterschiedlichsten Art zu liefern. Dadurch werden vor allem die Käufer von Anleihen und Aktien in die Lage versetzt, auch ohne spezielle Finanzkenntnisse und ohne Zugang zu Finanzdaten eine mehr oder weniger objektive Bewertung des Risikos des konkreten Wertpapiers zu erhalten.

 

 
Ulk statt ernsthafter Politik | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 5. August 2011
Click statistic (1741)

Der Streit um die Anhebung der maximalen Schuldengrenze in den USA hat die Welt mehrere Wochen in Atem gehalten. Es lief dort auch eine Art politisches Schauspiel ab, das man eher unter Ulk verbuchen mochte, denn unter ernsthafter Politik. Früher war die Anhebung der Schuldengrenze ein mehr oder weniger routiniertes Spiel im politischen Washington. Unabhängig davon, welche Partei gerade an der Macht war, wurde nach einigen politischen Scharmützeln die erlaubte Maximalverschuldung des Staates immer relativ schnell angehoben. Doch diesmal war alles anders. Jetzt sitzen als Vertreter der radikal-konservativen Tea-Party-Bewegung fast einhundert finanzielle Fundamentalisten im Kongress, die sich durch keinerlei sachliche Argumente umstimmen ließen. Ihr Hauptcredo dabei ist, dass der Staat generell etwas Schlechtes sei und folglich seine finanziellen Möglichkeiten stark zu begrenzen sind.

 

 
Ökonomie der Parkplätze | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 15. Juli 2011
Click statistic (2388)

Gewöhnlich beschäftigen sich Volkswirte mit den ganz großen Fragen, zum Beispiel, was Nationen reich macht und was nicht, oder was die Folgen der makroökonomischen Ungleichgewichte der Weltwirtschaft sind. Die vielen kleinen Lebensfragen werden meist als wenig interessante Randthemen abgetan. Dabei bestimmen gerade die kleineren Dinge unser tägliches Leben.

 

 
„Von der Weiterentwicklung überrascht“ | Drucken |
  Interview: Christine Karmann   
Freitag, 15. Juli 2011
Click statistic (2461)

Klaus Breil beschäftigt sich als Mitglied der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe vor allem mit der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wirtschaft und Energie. Ende Juni reiste er nach Kasachstan und war gespannt, welchen Fortschritt das Land im gesellschaftlichen, sozialen, infrastrukturellen und wirtschaftlichen Bereich gemacht hat. Im Interview mit der DAZ spricht er über seine Eindrücke vor Ort, das Potential der Zusammenarbeit der deutschen Industrie mit Partnern in Kasachstan und die Fähigkeiten der Russlanddeutschen.

 

 
Elektronische Regierung | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 8. Juli 2011
Click statistic (2482)

Zu den schon nicht mehr ganz neuen Innovationen, die unser tägliches Leben mehr oder weniger strukturieren, gehört das Internet. Nicht nur für junge Leute ist es kaum vorstellbar, wie man ohne diese Erfindung überhaupt jemals leben konnte. In Kasachstan gibt es mittlerweile etwa fünf Millionen Nutzer, die vor allem in den Städten zu finden sind. Das Netz verändert stark die Wirtschaftsstrukturen, immer weniger müssen wir persönlich irgendwo erscheinen, sondern können uns auf Distanz bedienen lassen. Zwar hängen wir heute vom Internet genau schon so ab, wie von einer stabilen Strom- oder Wasserversorgung, doch das bringt uns eher Vorteile.

 

 
Kasachstans Staatshaushalt | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 1. Juli 2011
Click statistic (2300)

Öffentliche finanzielle Mittel, zu denen vor allem der Staatshaushalt eines Landes gehört, unterliegen besonderen Mechanismen der Planung und Kontrolle, weil es sich um das Geld des gesamten Volkes handelt. Während ein Unternehmer mehr oder weniger einsam seine Entscheidungen über Investitionen und Ausgaben treffen kann, ist das bei staatlichen Mitteln anders. Hier müssen die Abgeordneten als Vertreter des Volkes und der Steuerzahler fast jede Kleinigkeit bestätigen und kontrollieren. Die Regierung ist in dieser Frage dem Parlament untergeordnet. Das Parlament ist das Organ, das die Strategie der Fiskalpolitik bestimmt; die Regierung führt aus, was die Parlamentarier wollen. Diese Grundstruktur gilt natürlich auch in Kasachstan, auch wenn es hier für den Präsidenten eine Reihe von besonderen Kompetenzen gibt.

 

 
Kasachstans Bankensektor | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 24. Juni 2011
Click statistic (2319)

Nach außen scheint die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise weitgehend überwunden. So zumindest stellt sich die Situation dem breiten Publikum dar, das mittlerweile wieder von hohen Wachstumszahlen verwöhnt wird. Die Innenansicht der Prozesse, die zur letzten Krise geführt haben, bietet jedoch ein anderes Bild. Nach wie vor haben sich viele Strukturen nicht grundlegend verändert, der Bankensektor in vielen Ländern hat sich von den Folgen der Vergiftung durch zweifelhafte Wertpapiere keinesfalls erholt.

 

 
Verfall und Zerstörung | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 17. Juni 2011
Click statistic (2419)

Kontinuität ist in vielen Bereichen der Wirtschaft ein Schlüssel für Erfolg. Das trifft uneingeschränkt auch auf Investitionen des Staates zu, die vor allem in die Unterstützung eines progressiven Strukturwandels durch Innovationen, Bildung, Schaffung und Erhalt einer modernen technischen Infrastruktur fließen sollten. Nun wäre es mit Sicherheit falsch zu sagen, dass in den genannten Bereichen nichts getan wird. Doch das, was getan wird, ist oft zu wenig und nicht ausreichend effizient. Dabei steht Kasachstan im Vergleich zu den anderen zentralasiatischen Staaten durchaus gut da, wenn auch immer nur relativ. Das jedenfalls sagt der jüngste Report der „International Crisis Group (ICG)“, ein auf internationale Studien im Infrastrukturbereich spezialisiertes Unternehmen.

 

 
Entwicklungswege | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 10. Juni 2011
Click statistic (2376)

Mit dem Steigen der Preise für die wichtigsten Exportprodukte Kasachstans – vor allem der Erdölpreise – macht sich auch wieder grenzenloser Optimismus hinsichtlich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung Kasachstans bemerkbar. Als wichtigste Leistungsgröße gilt das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Im Jahr 2010 betrug diese Größe hierzulande pro Kopf der Bevölkerung etwa 9.000 US-Dollar, bis 2015 sollen 15.000 US-Dollar erreicht werden, was absolut 250 Milliarden US-Dollar gegenüber den 146 Milliarden US-Dollar in 2010 bedeuten würde. Das Ziel scheint realistisch zu sein, wobei die Methoden, wie man diese erreichen will, eher unklar bleiben, beziehungsweise es dazu widersprüchliche Aussagen gibt.

 

 
Zukunft der Kernenergienutzung | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 3. Juni 2011
Click statistic (2474)

Nach der Natur- und Atomkatastrophe in Japan wird die Zukunft der Kernenergienutzung so intensiv diskutiert, wie eigentlich bisher noch nie. Auch in Ländern, wie Japan oder China, wo die Atomkraftnutzung bisher ohne nennenswerte gesellschaftliche Diskussionen stillschweigend betrieben wurde, hat sich eine Diskussion entwickelt. In anderen Ländern, darunter auch Deutschland, hat der Streit „nur“ eine neue Intensität erreicht, hier gibt es eine mittlerweile schon jahrzehntelange Kultur der öffentlichen Auseinandersetzung, die von den meisten Leuten als normal und notwendig empfunden wird.

 

 
Der Weg der Verhandlung | Drucken |
  Interview: Christine Karmann.   
Freitag, 27. Mai 2011
Click statistic (2819)

Gewerkschaftsseminar in Almaty, Mai 2011.
Als einen wichtigen Bestandteil der Zivilgesellschaft betrachtet Horst Küsters die Gewerkschaften. Er arbeitete viele Jahre beim Hauptvorstand einer großen deutschen Gewerkschaft und war für Tarifverhandlungen auf Bundesebene verantwortlich. Jetzt ist er als Gewerkschaftsexperte für die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kasachstan tätig.

/Bild: privat. 'Gewerkschaftsseminar in Almaty, Mai 2011.'/

 
Japans Wirtschaft nach der Katastrophe | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 20. Mai 2011
Click statistic (2740)

Japan ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Das allein berechtigt die Frage nach dem Tempo und dem Zeitpunkt des Comebacks der japanischen Unternehmen nach den schweren Katastrophen vom März dieses Jahres. Japanische Unternehmen sind dabei nicht nur wichtige Produzenten von Endprodukten, sondern auch von hochtechnologisierten Bauteilen und Baugruppen, die in Produktionen auf der ganzen Welt benötigt werden. Im Zuge der Globalisierung haben viele Unternehmen die Produktion benötigter Zulieferungen auf der ganzen Welt verstreut, um Kosten- und Know-how-Vorteile zu nutzen. Entstanden sind so lieferseitige Abhängigkeiten, die allerdings relativ leicht unterbrochen werden können.

 

 
Operieren, Wiegen, Therapieren | Drucken |
  von Anja Greiner   
Freitag, 20. Mai 2011
Click statistic (2693)

Zentralasien ist ein Markt mit großem Potential. Darüber sind sich die 20 Aussteller aus Deutschland auf der 18. Internationalen Medizinmesse in Almaty einig. Die Sprachbarriere wurde durch Übersetzter an jedem Stand und Prospekten auf Russisch und Kasachisch gemeistert. Vom 11. bis zum 13. Mai 2011 präsentierten die Unternehmen ihre Produkte im Bereich Medizintechnik im „German Pavilion“ auf der Kazakhstan International Healthcare Exhibition (KIHE). / Von Anja Greiner /

 

 
Chinas Wirtschaftsleistung | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 13. Mai 2011
Click statistic (2833)

Die Weltwirtschaft hat die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise unerwartet schnell überwunden. Zwar gibt es nach wie vor große Disproportionen, vor allem im Handel zwischen den USA und China, doch insgesamt zeigen alle wesentlichen Konjunkturdaten nach oben. In den letzten Monaten wachsen jedoch bestimmte Risiken wieder und lassen Fragen zur Nachhaltigkeit des gegenwärtigen Aufschwungs aufkommen.

 

 
Unangenehme Veränderungen | Drucken |
  von Bodo Lochmann   
Freitag, 22. April 2011
Click statistic (3015)

Strukturwandel, also das Verschwinden alter und das Erscheinen neuer Produktionen und Wirtschaftszweige ist nicht nur normal, sondern für den gesellschaftlichen Fortschritt auch unabdingbar. Mit Strukturwandel jeder Art sind fast immer Ängste, Widerstände und Versuche verbunden, überholte Strukturen zu konservieren, beziehungsweise deren Abschaffung möglichst weit hinauszuzögern. Ein Großteil der weltweit in umfangreichem Maße praktizierten staatlichen Subventionen der privaten Wirtschaft dient genau diesem Ziel und schadet damit eher als es nützt.

 

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 34 von 56