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Deutsche Allgemeine Zeitung

Dadesch | Drucken |
  von Nora Pfeffer   
Freitag, 6. Januar 2012
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Mein Vater, Gustav Pfeffer, war Rektor der deutschen Schule in Tiflis. Sie erfreute sich eines guten Rufes. Deshalb schickten zahlreiche Intellektuelle – Russen, Georgier, Armenier, Deutsche, Juden - ihre Kinder zuerst in den deutschen Kindergarten, dann in die deutsche Schule. Vater wurde geachtet und gefürchtet. Doch das war keine Furcht schlechthin, sondern Ehrfurcht. Er selbst unterrichtete brillant mehrere Fächer. An der Schule wirkten erstklassige, versierte Lehrer. Die meisten von ihnen hatten noch vor der Revolution an berühmten Universitäten der Welt studiert.

 

 
Kooperationsabkommen | Drucken |
      
Freitag, 6. Januar 2012
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Kooperationsabkommen zwischen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. und der Assoziation gemeinnütziger Vereinigungen der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“

 

 
70. Trauertag der Deportation | Drucken |
  von Viktor Krieger   
Freitag, 26. August 2011
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Vor dem Deutschen Haus in Almaty: Gedenkstein den Deutschen gewidmet, die Krieg, Vertreibung und Not zum Opfer fielen.
Der 28. August 1941 ist das schwärzeste Datum in der Jahrhunderte langen russlanddeutschen Geschichte: an diesem Tag, vor 70 Jahren, ordnete die oberste Partei- und Staatsführung der Sowjetunion die umfassende Deportation dieser Minderheit aus dem europäischen Teil der UdSSR nach Sibirien und Kasachstan an. Heute leben in Deutschland an die 2,7 Millionen Bundesbürger russlanddeutscher Herkunft verschiedener Generationen. Diese Millionen von Menschen haben ein berechtigtes Anliegen, dass an dieses Verbrechen würdig und angemessen erinnert wird.

/Bild: Olesja Klimenko. 'Vor dem Deutschen Haus in Almaty: Gedenkstein den Deutschen gewidmet, die Krieg, Vertreibung und Not zum Opfer fielen.'/

 
Festival des deutschen Volkstanzes | Drucken |
  von Elsa Gerdt, Leiterin des Begegnungszentrums für Russlanddeutsche in Buchara   
Freitag, 19. August 2011
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Das 1. überregionale Festival des deutschen Volkstanzes der Russlanddeutschen
Das 1. überregionale Festival des deutschen Volkstanzes der Russlanddeutschen fand vom 12. bis 14. August 2011 unter dem Namen „Tanzmosaik“ in Buchara, Usbekistan statt. An dem Festival, dessen Ziel in der Bewahrung, Wiederherstellung und Popularisierung der traditionellen Kultur der Russlanddeutsche liegt, nahmen knapp zwölf Laientanzgruppen bestehend aus 120 Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 Jahre aus der Stadt und dem Umkreis von Buchara, Ferghana, Taschkent, Samarkand teil. Das Tanzfestival wurde vom Kulturzentrum der Deutschen Usbekistans „Wiedergeburt“ in Buchara veranstaltet.

 

 
Tragik und Erfolg: Ernst Boos wird 80 | Drucken |
  Interview: Olesja Klimenko, sinngemäße Übersetzung: Christine Karmann   
Freitag, 12. August 2011
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Dank seiner Hartnäckigkeit und Arbeitsfähigkeit konnte sich Ernst Boos vom Laboranten zum Akademiker der Nationalen Akademie der Wissenschaften Kasachstans hocharbeiten.
Als Russlanddeutscher und Sonderumsiedler in Kasachstan hatte Ernst Boos mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Dank seiner Hartnäckigkeit und Arbeitsfähigkeit konnte er sich dennoch vom Laboranten zum Akademiker der Nationalen Akademie der Wissenschaften Kasachstans hocharbeiten. Als Physiker leitet er bis heute den Wissenschaftlichen Verband der Deutschen Kasachstans. An der Schwelle zu seinem 80. Geburtstag am 17. August blickt der russlanddeutsche Physiker Ernst Boos auf sein Leben zurück.

/'Dank seiner Hartnäckigkeit und Arbeitsfähigkeit konnte sich Ernst Boos vom Laboranten zum Akademiker der Nationalen Akademie der Wissenschaften Kasachstans hocharbeiten.'/

 
„Du bist kein Kirgise“ | Drucken |
  von Abduraschid Schoraew   
Freitag, 12. August 2011
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Abduraschid Schoraew ist 28 Jahre alt und kommt aus Osch. Abduraschid Schoraew findet, dass das Ausleben der eigenen Identität genauso wichtig ist, wie Meinungsfreiheit. Er gibt einen Einblick in kirgisische Traditionen und beschreibt, wie schnell es zur Abgrenzung kommen kann, wenn man sich in einem anderen Land befindet.

/Bild: privat. 'Abduraschid Schoraew ist 28 Jahre alt und kommt aus Osch.'/

 
Zwischen Nu-Pogodi und Pumuckl | Drucken |
  von Wlada Kolosowa   
Freitag, 12. August 2011
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Wlada Kolosowa wird immer wieder gefragt in welcher Sprache sie träume: „Kommt auf den Gesprächspartner in meinem Traum an.“
„Zwei Herzen - schlagen in deiner Brust“, singt die deutsche Band Klee. „Zwei Herzen - doch nicht im selben Rhythmus.“ - Wlada Kolosowa war zwölf Jahre alt als sie von einer Kleinstadt nahe Moskau nach Deutschland zog. Seitdem fragt sich die 24-Jährige immer wieder wer sie eigentlich ist. Eine Antwort.

/Bild: privat. 'Wlada Kolosowa wird immer wieder gefragt in welcher Sprache sie träume: „Kommt auf den Gesprächspartner in meinem Traum an.“/

 
„Ich mag unsere Assoziation sehr“ | Drucken |
  Interview: Olesja Klimenko, sinngemäße Übersetzung: Christine Karmann   
Freitag, 22. Juli 2011
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Nadja Burluzkaja überträgt symbolisch ihre Vollmachten als Vorsitzende des Jugendverbandes an Katja Salasgorskaja.
Hunderte Jugendprojekte, Konferenzen, Sprachlager - an praktisch jeder Veranstaltung, die das Deutsche Haus Almaty in den letzten Jahren organisierte, war Nadja Burluzkaja beteiligt. Mehr als elf Jahre arbeitete sie für die Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“. Aber in jedem Leben gibt es einen Wendepunkt. Im Spätsommer wird die derzeitige Vorsitzende des Jugendverbandes der deutschen Jugend in Kasachstan nach Deutschland ausreisen und dort eine Familie gründen.

/Bild: Olesja Klimenko. 'Nadja Burluzkaja überträgt symbolisch ihre Vollmachten als Vorsitzende des Jugendverbandes an Katja Salasgorskaja.'/

 
Zwischen Astana und Berlin – wo gehören wir hin? | Drucken |
  Interview: Julia Botschkowskaja   
Freitag, 22. Juli 2011
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Kongress der Deutschen Kasachstans in Astana.
Interview mit Alexander Dederer, Präsident der Deutsch-Kasachstanischen Assoziation der Unternehmer (DKAU) und Vorsitzender der Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans (AGVDK) „Wiedergeburt“ zur Lage der deutschen Minderheit in Kasachstan.

Bild: privat. 'Kongress der Deutschen Kasachstans in Astana.'/

 
Das schwere Schicksal der Wolgadeutschen | Drucken |
  Interview: Nadeschda Runde   
Montag, 11. Juli 2011
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„Das Schicksal. Der lange Weg nach Solothurn-Wittmann und zurück“In Deutschland ist das Buch „Das Schicksal. Der lange Weg nach Solothurn-Wittmann und zurück“ von Valentina Sommer veröffentlicht worden. In ihm berichtet die Autorin über das schwere Los ihrer Landsleute, der Russlanddeutschen, die während des Deutsch-Sowjetischen Krieges (1941-1945) aus dem Wolgagebiet gewaltsam deportiert worden sind. Valentina Sommer widmet ihre Erforschungen dem 70. Jahrestag der Deportation der Wolgadeutschen nach Kasachstan.

 

 

 
„Dankbar für die Rückkehr“ | Drucken |
  Interview: Christine Karmann   
Freitag, 8. Juli 2011
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Steffen Bilger, Bundestagsabgeordneter der CDU.An der Reise der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe nahm auch Steffen Bilger teil. Der Bundestagsabgeordnete der CDU für den Wahlkreis Ludwigsburg besuchte Kasachstan und Tadschikistan getreu dem Motto „Einmal sehen ist besser als 100 Mal hören“. Im Interview mit der DAZ spricht er über die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Zentralasien sowie die Integration der Russlanddeutschen.

/Bild: privat. 'Steffen Bilger, Bundestagsabgeordneter der CDU.'/

 

 
Wirkungsorientiertes Monitoring | Drucken |
  Interview: Christine Karmann   
Freitag, 3. Juni 2011
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Dr. Annegret WestphalDie umgesetzten Aktivitäten der Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans (ADK) „Wiedergeburt“ im Rahmen des BMI Programms zur Unterstützung der Deutschen Minderheit in Kasachstan standen Anfang Juni im Focus eines Workshops im Deutschen Haus in Almaty. Ein wirkungsorientiertes Monitoring soll in Zukunft zeigen, ob die Aktivitäten der „Wiedergeburt“ die Programmziele erreichen. Drei Monitoring-Expertinnen über das Vorgehen.

/Bild: Olesja Klimenko. 'Dr. Annegret Westphal, Büro Deutsche Öffentliche Auftraggeber, Programme für Nationale Minderheiten, Ländermanagerin Zentralasien und Ukraine, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.'/

 

 
Sich selbst verbessern | Drucken |
  von Christine Karmann   
Freitag, 20. Mai 2011
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Brainstroming unter Russlanddeutschen: Die Themen Selbstorganisation, Projektmanagement, deutsche Sprache, Kommerzialisierung der Tätigkeiten der „Wiedergeburt“ und internationale Zusammenarbeit standen auf dem Prüfstand.
Sozialerhebungen unter Mitgliedern der deutschen Minderheit in Kasachstan zeigen, dass etwa 20 Prozent der Kasachstandeutschen in der Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans (AGVDK) „Wiedergeburt“ aktiv mitwirken, vor allem Ältere, Kinder und Jugendliche. Zuwenig findet Alexander Dederer, Vorsitzender der AGVDK „Wiedergeburt“ und lud knapp 90 Vertreter der deutschen Minderheit aus allen Regionen Kasachstans, eine Delegation aus Kirgisistan und einen Vertreter des „Internationalen Verbandes der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen“ zu einem zweitägigen Brainstorming Mitte Mai nach Almaty ein. Auf dem Prüfstand standen die Felder Selbstorganisation, Projektmanagement, deutsche Sprache, Kommerzialisierung der Tätigkeiten der „Wiedergeburt“ und internationale Zusammenarbeit. Am Ende stand der Entwurf einer Konzeption mit Ideen zukünftiger Maßnahmen der „Wiedergeburt“ zur Bewahrung einer russlanddeutschen Identität.

/Bild: privat . 'Brainstroming unter Russlanddeutschen: Die Themen Selbstorganisation, Projektmanagement, deutsche Sprache, Kommerzialisierung der Tätigkeiten der „Wiedergeburt“ und internationale Zusammenarbeit standen auf dem Prüfstand.'/

 
Schneewittchen in Schwäbisch Hall | Drucken |
  von Katja Bernhardt   
Freitag, 13. Mai 2011
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Der Spiegel der Königin.
Mit viel Humor, spritziger Musik und unter Verwendung von kasachischen und deutschen Elementen zeigten die elf Schauspieler des Deutschen Jugendtheaters Karaganda eine moderne Version der Schneewittchen-Geschichte. Die Aufführung fand im Rahmen eines internationalen Jugendtheaterfestivals Ende April in Schwäbisch Hall, Deutschland, statt. Fünf Tage verbesserten die Jugendlichen in unterschiedlichen Workshops ihre Bühnenfertigkeiten und zeigten am Abend ihre mitgebrachten Stücke in einem Mix aus Landessprache, Englisch oder Deutsch. Das Spiel des Deutschen Jugendtheaters Karaganda wurde auf dem Festival mit viel Szenenapplaus honoriert und bekam am Ende sogar Standing Ovations.

/Bild: privat. 'Der Spiegel der Königin.'/

 
Die Frage der Nationalidentität | Drucken |
  Interview: Olesja Klimenko, sinngemäße Übersetzung: Christine Karmann.   
Freitag, 6. Mai 2011
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Valeri Dill, Vorsitzender des Volksrates der Deutschen Kirgisistans.An der Versammlung der deutschen Minderheit, die Mitte Mai in Almaty von der Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans durchgeführt wird, werden auch Vertreter des Volksrates der Deutschen Kirgisistans teilnehmen. Seine Erwartungen, die er an das bevorstehende Treffen knüpft, hat der Vorsitzende des Volksrates der Deutschen Kirgisistans, Valeri Isidorowitsch Dill, der DAZ mitgeteilt.

/Bild: Archiv. 'Valeri Dill, Vorsitzender des Volksrates der Deutschen Kirgisistans.'/

 

 
Modernisierung der Projektarbeit | Drucken |
  Protokoll: Olesja Klimenko, sinngemäße Übersetzung: Christine Karmann.   
Freitag, 6. Mai 2011
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Alexander Dederer, Vorsitzender der AGVDK „Wiedergeburt“.
Alle Maßnahmen der Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans (AGVDK) „Wiedergeburt“, die auf die Unterstützung der deutschen Minderheit zielen, lassen sich auf die Realisierung verschiedener Projekte in den Gebieten Kultur, Bildung sowie Sozial- und Jugendarbeit zurückführen. Seminare begleiteten diese Programme. Wie kann die Projektarbeit der „Wiedergeburt“ den Anforderungen der heutigen Zeit angepasst werden? Ein Kommentar von Alexander Dederer, Vorsitzender der AGVDK „Wiedergeburt“.

/Bild: privat. 'Alexander Dederer, Vorsitzender der AGVDK „Wiedergeburt“. '/

 
„Ich fange noch einmal von vorne an“ | Drucken |
  Interview: Christine Karmann   
Freitag, 1. April 2011
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Nadja Klimenko, Vertriebsmanagerin der Moskauer Deutschen Zeitung.
Nach Moskau, nach Moskau! Für Nadja Klimenko ist der Wunsch der drei Schwestern aus dem gleichnamigen Drama von Anton Tschechow im letzten Jahr Wirklichkeit geworden. Die ehemalige Vertriebsmanagerin der DAZ bringt nun seit einem halben Jahr die Moskauer Zeitung an die Leser. Im Gespräch mit der DAZ zieht sie eine erste Bilanz.

/ Bild: privat. 'Nadja Klimenko, Vertriebsmanagerin der Moskauer Deutschen Zeitung.'/

 
Die Brücke nach Deutschland | Drucken |
  Interview: Antonie Rietzschel   
Freitag, 1. April 2011
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Christoph Bergner arbeitet seit fast fünf Jahren als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.Der Bundestagsabgeordnete Christoph Bergner arbeitet seit fast fünf Jahren als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Im Interview mit der DAZ spricht er über zukünftige Herausforderungen, die auf die deutsche Minderheit in Kasachstan zukommen.

/Bild: Pressestelle. 'Christoph Bergner arbeitet seit fast fünf Jahren als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.'/

 

 

 
Unser Leben im Dorf Belojar | Drucken |
  von Marianne Blasinski   
Freitag, 25. März 2011
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Die Lebensgeschichte des Wolgadeutschen Johannes Hasenkampf – erzählt von Marianne Blasinski.In dem Buch „Der stumme Schrei“ schildert Marianne Blasinski die Lebensgeschichte des Wolgadeutschen Johannes Hasenkampf. Bis zur Deportation seiner Familie nach Sibirien hatte er zwei Jahre die deutsche Grundschule in seinem Dorf besucht. Nachdem sein Vater und großer Bruder zur Trudarmee gezwungen wurden, war er mit zehn Jahren der Ernährer seiner Mutter und seiner fünf Schwestern. Ein weiterer Schulbesuch fand nicht statt. Seine Geschichte hat seine Landsmännin Irina Maier nach seinen Erzählungen notiert. Sie wurde Marianne Blasinski anvertraut. Die Schriftstellerin bemühte sich, ihre Ursprünglichkeit zu bewahren. Ein Auszug aus dem Buch.

/Bild: privat. 'Die Lebensgeschichte des Wolgadeutschen Johannes Hasenkampf – erzählt von Marianne Blasinski.'/

 

 
Arbeitsethos, Opfersein und Widerstand | Drucken |
  von Viktor Krieger   
Freitag, 11. März 2011
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Der Umschlag der Zeitschrift Re Patria zeigt die Gesichter ausreisewilliger Russlanddeutscher.
Das Bild der Vergangenheit bestimmt nachhaltig die zukünftige Entwicklung jeder sozialen, religiösen oder ethno-kulturellen Gruppe. Welche Erlebnisse in der Geschichte haben sich unauslöschlich in das kollektive Gedächtnis der Nachkommen der europäischen Siedler an der Wolga, auf der Krim oder im Schwarzmeerraum eingeprägt? Ein Essay zum Thema des kollektiven Gedächtnisses der russlanddeutschen Bundesbürger.

/Der Umschlag der Zeitschrift Re Patria zeigt die Gesichter ausreisewilliger Russlanddeutscher./

 
„Die Themen finden mich“ | Drucken |
  Interview: Christine Karmann   
Freitag, 11. Februar 2011
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Marianne Blasinski.Nach dem Einmarsch deutscher Truppen im Juni 1941 wurden alle Russlanddeutschen hinter den Ural verbannt. In ihrem neusten Roman „Irina – eine wolgadeutsche Tragödie“ erzählt die Berliner Autorin Marianne Blasinski die Geschichte der Wolgadeutschen Irina Meier, für die das Leben wie „ein Schienenstrang ohne Weichen“ ist. Sie hat wenig Möglichkeiten, ihr Leben zu verändern und kämpft sich von ihrer entbehrungsreichen Kindheit in Kasachstan, über ihr Martyrium an der Seite eines Alkoholikers bis nach Deutschland in ein Leben, das ihr Glück und Geborgenheit schenkt.

/Bild: privat/

 

 
Kein Feuerwerk mit tausend Sternen | Drucken |
  von Christine Karmann   
Freitag, 11. Februar 2011
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Der Roman „Irina – eine wolgadeutsche Tragödie“.Die Erfahrungen ihres Lebens haben Irina Meier schon mit 28 Jahren bescheiden gemacht. Für ein zufriedenes Leben braucht sie „kein großes Feuerwerk mit tausend glitzernden Sternen“ mehr. Der Roman „Irina – eine wolgadeutsche Tragödie“ beruht auf wahren Begebenheiten und spiegelt die Geschichte der Russlanddeutschen in den letzten 70 Jahren wider. Fünf Fragen an ein Buch.

 

 

 

 
30 Jahre Deutsches Theater Almaty | Drucken |
  von Christine Karmann   
Freitag, 21. Januar 2011
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„Zum Geburtstag viel Glück!“ Leiterin und Chefregisseurin des DTA, Irina Simonowa (l.), mit ihren Mitarbeitern und den Geburtstags-Apfelstrudeln.
Zum 30-jährigen Jubiläum des Deutschen Theaters Almaty (DTA) spielte das Ensemble die wechselvolle Geschichte des Hauses nach: Von der Eröffnung des Theaters am 26. Dezember 1980 in Temirtau über den Umzug nach Almaty 1989, der folgenden Massenausreise der Russlanddeutschen bis hin zur Neuausrichtung des Theaters, das aktuell ohne eigene Bühne im Kulturhaus „ARO“ gastiert. An vergangene Glanzzeiten erinnerten sich die ehemalige Schauspielerin des DTA, Maria Albert-Warkentin und Regisseur Bulat Atabajew zurück. Das „Deutsche Theater Almaty als einmalige Institution in ganz Zentralasien“ beglückwünschte Barbara Fraenkel-Thonet, Leiterin des Goethe-Instituts Kasachstan. Sie verwies auch auf eine geplante Kooperation in diesem Jahr.

/Bild: Christine Karmann. '„Zum Geburtstag viel Glück!“ Leiterin und Chefregisseurin des DTA, Irina Simonowa (l.), mit ihren Mitarbeitern und den Geburtstags-Apfelstrudeln.'/
 

 
Keine Heimat, nirgendwo | Drucken |
  von Diana Laarz   
Freitag, 14. Januar 2011
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Die Kasachstandeutsche Frida Schäfer fand ihr Glück weder in Deutschland noch in Kasachstan.
Von Kasachstan nach Deutschland und zurück: Die Geschichte der Spätaussiedlerin Frida Schäfer, die von sich sagt, ihr letzter glücklicher Tag sei im Januar 1942 gewesen – kurz bevor ihr Vater von sowjetischen Staatsdienern verschleppt wurde.

/ Bild: Diana Laarz. 'Die Kasachstandeutsche Frida Schäfer fand ihr Glück weder in Deutschland noch in Kasachstan.'/