Deutsche Allgemeine Zeitung

Deutscher Austauschdienst ist keine Marketing-Agentur
Chancen
  Elke Kögler   
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Michael Jaumann stellt Bewerber– und Auswahlzahlen des Austauschdienstes vor. | Foto: Elke Kögler
Der Leiter des Informationszentrums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Kasachstan, Michael Jaumann, hat bei einem Arbeitstreffen über Erwartungen von kasachischen Stipendien-Bewerbern, über deren Interesse an den Programmen sowie über verschiedene Fördermöglichkeiten berichtet. Das Treffen fand an der Deutsch-Kasachischen Universität in Almaty statt.

 

 
Haut der Städte, Haut der Städter
Kultur
  Julia Boxler   
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Autoporträts mit Jugendlichen aus den Randbezirken Buenos Aires’. | Bild: Julia Boxler
Anlässlich der zuvor unterzeichneten Städtepartnerschaft zwischen Almaty und Lugano eröffnete eine herausragende Ausstellung mit Architekturfotografien und städtischen Fotoserien des italienischen Schweizers Gian Paolo Minelli. Wie dieser bereits zum zweiten Mal in Kasachstan landete, wie er urbanen Raum als Organismus einfängt und was Hip-Hop-Kultur mit Architektur verbindet, konnte man bei der Eröffnung und im Gespräch mit ihm nachvollziehen.

 

 
Blitzinterview mit Gian Paolo Minelli
Kultur
  Julia Boxler   
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Gian Paolo Minelli begibt sich in Realitäten, die wir oft nicht sehen (wollen).  Im Hintergrund das Autoporträt seines Freundes Luciano. | Bild: Julia BoxlerGian Paolo Minelli ist 1968 in Genf, Schweiz, geboren und in Chiasso aufgewachsen. Er studierte Kunst in Mailand. Bereits zu Beginn seiner Künstlerkarriere begeisterte er sich für Architektur– und Industriefotografie. Mittlerweile wurden seine Arbeiten in zahlreichen Einzel– und Gruppenausstellungen in über 75 Städten der Welt ausgestellt. Daneben bekam er eine Reihe von Auszeichnungen, absolvierte Künstleraufenthalte und publizierte mehrere Bücher. Seit 1999 lebt und arbeitet er vorrangig in Buenos Aires, Argentinien.

 

 
Migration ist kein Endpunkt
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Anett Schmitz (r.) hat das geplante Gemeinschaftsprojekt vorgestellt. | Bild: Julia BoxlerWissenschaftler der Deutsch-Kasachischen-Universität Almaty und der deutschen Universität Trier wollen die positiven Effekte des wechselseitigen Fachkräfteaustausches zwischen den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten und Deutschland erforschen. In diesem Bereich klafft eine große Forschungslücke.

 

 
Schwimmbadwasser beflügelt
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Schwimmen mit Bergblick in Almaty. | Foto: Elke Kögler
Schwimmen in Almaty ist nicht gerade preiswert. Da es jedoch mein sportlicher Jahreshöhepunkt ist, ein viereinhalb Kilometer langes Ostseeschwimmen zu absolvieren, kann ich mir einen totalen Trainingsausfall einfach nicht leisten. Aus diesem Grund beiße ich sprichwörtlich in den sauren Apfel und bezahle. Die Kosten für zwölf Besuche im Schwimmbad entsprechen einem durchschnittlichen Monatsbeitrag im Fitnessstudio. Doch als ich das Freibad zum ersten Mal betrete, schwant mir bereits, dass der spätere Wechsel zu deutschen Verhältnissen alles andere als ein Spaziergang wird. So verspüre ich gleich nach einem beherzten Sprung in das kasachische Nass, dass das Wasser ganz im Gegensatz zu meinem heimatlichen Freibad die Mindestwettkampftemperatur von 16 Grad deutlich übersteigt, ja sogar viel wärmer ist als in meiner Stammschwimmhalle. Nachdem mich meine unbändige Freude darüber gleich mehrere hundert Schwimmmeter lang beflügelt, treten anschließend ebenso zu meiner großen Begeisterung weitere Vorzüge des kostenintensiveren Schwimmens ans Tageslicht: Weder blockieren eifrig ihre Wochenenderlebnisse austauschende Mitstreiter die Enden der 50 Meter langen Schwimmbahn. Noch verspüre ich nach dem Wenden – anders als in meiner Ausweichschwimmhalle in Deutschland, ein schmierig-schleimiges Gefühl an meinen Füßen, das dort von den nicht ganz lupenreinen Fliesen herrührt. Alles in allem genieße ich die hervorragenden Verhältnisse im
kasachischen Freibad und ziehe fröhlich weiter meine Bahnen.
 
„Trauernde Mutter” – Denkmal statt Militärparade am Tag des Sieges
Zentralasien
  E. Kästner   
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Die Menschen erinnern an die Toten des Zweiten Weltkrieges. | Bild: Autor
Wie in anderen ehemaligen Sowjetrepubliken wird auch in Usbekistan seit 70 Jahren der 9. Mai als Feiertag begangen. Aber durch die Initiative des usbekischen Präsidenten wurde dieser Tag im Jahr 1999 in „Tag der Erinnerung und der Ehre “ umbenannt. Mit der neuen Bezeichnung hat der Tag eine neue formelle Ausrichtung erhalten. In allen Viloyaten (Gebieten) und Stadtzentren wurde das „Trauernde Mutter-Denkmal“ erbaut. Diese Areale werden als Gedenkplätze genutzt. Die errichteten Skulpturen stellen eine mit Geduld und Hoffnung auf ihren Sohn und auf das Ende des Kriegs wartende Mutter dar.

 

 
Meine Geschichte: es gab nichts zu essen und Keiner wusste, wohin wir fuhren
Russlanddeutsche
  Maria Gliem   
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Martha Kahla erlebte mit ihrer Tochter Maria Gliem eine Schrecksekunde. | Quelle: Maria GliemMaria Gliem aus Frauenwaldau, dem heutigen Bukowice in Polen, hat einen Teil ihrer Kindheit als Vertriebene verbracht. Ihre Flucht führte sie nach Hessen, wo vor 70 Jahren die ersten Heimatvertriebenen ankamen. In ihrer heutigen Heimat trägt Gliem dazu bei, dass ihre Erinnerungen an die Zeit in Polen und die Flucht nicht in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Die DAZ veröffentlicht mit ihrer Erlaubnis Auszüge aus der Niederschrift.

 

 
Sowjetdeutsche im Großen Vaterländischen Krieg und ihr Beitrag zum Sieg. Teil 3
Russlanddeutsche
  Swetlana Jasowskaja Übersetzung: Sabrina Kaschowitz   
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Das Jahr 2015 stand ganz im Zeichen der Gedenkfeier „70 Jahre Sieg über den Nationalsozialismus“: Zeitzeugen erinnerten sich an die entsetzliche Zeit vom 22. Juni 1941 bis 9. Mai 1945, in der die Sowjetunion um Leben und Tod gegen die Nationalsozialisten kämpfte. Seite an Seite mit anderen sowjetischen Nationalitäten haben die Sowjetdeutschen alles für den Sieg gegeben – sowohl an der Front als auch im Hinterland.

 

 
Zentralasien bei Eurovision
Zentralasien
      
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Im Finale des in diesem Jahr in Stockholm (Schweden) stattfindenden internationalen Wettbewerbs „Eurovision 2016“ gewann Jamala aus der Ukraine. Jamala heißt Susana Dschamaladinowa und ist 1983 in Osch im zentralasiatischen Kirgisistan geboren. Die Familie zog nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion auf die ukrainische Halbinsel Krim. Zu ihren Vorfahren zählen väterlicherseits die unter Stalin vielfach repressierten und vertriebenen Krimtataren. Der Titel „1944“ wurde vielfach bejubelt, aber teils auch als politisch instrumentalisiert bewertet und sorgte für allerhand Diskurse in internationalen Medien. Der ukrainische Beitrag wurde bereits im Vorfeld auf politische Botschaften geprüft, für regelkonform befunden und gewann am Ende den Wettbewerb. Das ist das erste Lied in der Geschichte des Eurovision Song Contests, das teilweise auf Krimtatarisch gesungen wurde. Bei den Regeln der Abstimmung gab es in diesem Jahr Änderungen. So wurden die Jury– und die Zuschauerwertung getrennt voneinander präsentiert, um die Spannung zu steigern. Deutschland hat seinen letzten Platz des Vorjahres erfolgreich verteidigt. AT
 
Sorge um die Menschen
DAZ-JUBILÄUM
      
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Seit etlichen Jahren erholten sich hunderte Kolchosbauern und –bäuerinnen aus dem Iljitsch-Kolchos, Rayon Enbekschi-Kasachski, in ihrem eigenen Erholungsheim. In diesem Jahr wird es bedeutend umgebaut, vergrößert und verschönert. Nun können hier nicht wie früher 120, sondern 250 Menschen gleichzeitig ausruhen. Das Erholungsheim ist in einer sehr malerischen Gegend im Vorgebirge des Sailiski Ala-Tau gelegen und die leichte Gebirgsluft tut wirklich Wunder. „Unsere Leute arbeiten gut und gewissenhaft,“ sagte der Kolchosvorsitzende Genosse Imankulow. „Darum sind dem Kolchos auch keine Mittel zu schade, um ihnen eine gute Erholung zu sichern.
FREUNDSCHAFT Nr. 96 / 17.5.1966 (A.FRIESEN, Gebiet Alma-Ata)
 
Der Goethe-Innovations-Inkubator zur EXPO 2017
Chancen
  Julia Boxler   
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Spieldesigner Christoph Deeg präsentiert den Anwesenden in Astana die Alpha-Version der App “Urbane Ecken“. | Quelle: Goethe-Institut
Grüne Energie ist bereits seit einiger Zeit eins der meist global diskutierten Themen, auch in Kasachstan, und das nicht zuletzt wegen der EXPO 2017. Um dieses Thema in einem Land, dessen Wirtschaft zum Großteil von ossilen Rohstoffen abhängt, attraktiver zu gestalten, lässt sich nicht nur der kasachische Staat verschiedenste Programme, Strategien und Projekte einfallen. Das Goethe-Institut zeigt sich wieder einmal als Innovations-Förderer und prescht vor mit einer geobasierten Spiele-App zur Grünen Energie.

 

 
Park der Helden im Blumenmeer
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Besucher haben mit Schildern an die Opfer aus dem Kreis ihrer Verwandten und Freunde erinnert. | Foto: Elke Kögler
Anlässlich des Tags des Sieges wurde im Panfilow-Park in Almaty der Opfer des Zweiten Weltkrieges gedacht und wurden die Veteranen geehrt. Außerdem gab es ebenso wie in Kirgisistan und Russland einen Erinnerungsmarsch und ein Feuerwerk.

 

 
Barbusige Statue erweckt Unruhe in der Stadt
Kasachstan
  Diana Odinzowa   
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Das Paar erregte bis 2016 nicht das öffentliche Ärgernis.Im Juni 2005 schuf der Bildhauer Jerbolat Tolepbai im Auftrag der Stadt Astana eine Statue, die ein Liebespaar abbildet. Seitdem ist der Park mit der Statue als der Park der Verliebten bekannt. Es soll die Nachbildung eines echten Liebespaars sein, das heute ein Ehepaar ist. In Astana stand vor kurzem zur Diskussion, ob die Statue trivial sei oder nicht. Niemand hätte vermutet, dass elf Jahre danach wegen einer wenig bekleideten Statue ein Medientheater entstehen würde.

 

 
Lenin im Blickfeld
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Nationalheld: Der Philosoph und Dichter Abaj Kunanbaew. | Foto: Elke KöglerDer Anblick der Statue von General Panfilow und der 28 Erinnerungssteine für seine Gardisten lassen den Schluss zu, dass in Almaty ausschließlich Generäle und Kriegshelden geehrt werden. Doch weit gefehlt. Nach meinem Gipfelsturm auf den Hausberg Kök-Töbe stoße ich auf eine Ansammlung scheinbar wild gewordener und Fotos um sich schießender Menschen. Beim näheren Hinsehen erblicke ich dort vier goldfarbene, auf Hochglanz polierte Männer. Einer der Herren hält eine Gitarre in seinen Händen. Mein Gehirn springt an, und ich überlege, welcher Held sich hier wohl mit Griff zur Gitarre verewigen lassen darf. Nach kurzem Rundumblick jedoch entdecke ich zu meinem großen Erstaunen eine vor Text nur so strotzende Informationstafel. Begeistert von den ungewöhnlich vielen sprudelnden Informationen in diesem Land erfahre ich, dass hier ebenso Popmusiker denkmalwürdig sind. So dürfen seit der erstmaligen Vergabe des kasachischen Musikpreises im Jahr 2007 die Mitglieder der legendären Rockband „The Beatles“ die Herzen aller Fans erfreuen. Noch immer tief beeindruckt von der wohl eher landesuntypischen Ehrung verlasse ich den Berg und begebe mich zurück in das Getümmel der zentralasiatischen Großstadt. Dort angekommen, gerät nach einigen Schritten vermeintlich Lenin in mein Blickfeld. Beim Herantreten an das Denkmal offenbart sich mir allerdings mein klischeehaftes Denken: Mit dem offenbar größten Denkmal der Stadt kommt nämlich nicht der frühere Regierungschef der einstigen Sowjetunion zu Ehren. Vielmehr wird mit der riesigen Statue der kasachische Philosoph und Dichter Abaj Kunanbaew als Nationalheld gewürdigt, der in eine Reihe mit Goethe und Schiller gestellt wird.

 

 
Meine Geschichte: Diese Wahnsinnsangst hat mich nicht mehr verlassen
Russlanddeutsche
  Maria Gliem   
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Nach ihrer Flucht verlassen: Haus von Tante Hedwig. | Quelle: Maria GliemMaria Gliem aus Frauenwaldau, dem heutigen Bukowice in Polen, hat einen Teil ihrer Kindheit als Vertriebene verbracht. Ihre Flucht führte sie nach Hessen, wo vor 70 Jahren die ersten Heimatvertriebenen ankamen. In ihrer heutigen Heimat trägt Gliem dazu bei, dass ihre Erinnerungen an die Zeit in Polen und die Flucht nicht in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Die DAZ veröffentlicht mit ihrer Erlaubnis Auszüge aus der Niederschrift.

 

 
Sowjetdeutsche im Großen Vaterländischen Krieg und ihr Beitrag zum Sieg. Teil 2
Russlanddeutsche
  Swetlana Jasowskaja Übersetzung: Sabrina Kaschowitz   
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Das Jahr 2015 stand ganz im Zeichen der Gedenkfeier „70 Jahre Sieg über den Nationalsozialismus“: Zeitzeugen erinnerten sich an die entsetzliche Zeit vom 22. Juni 1941 bis 9. Mai 1945, in der die Sowjetunion um Leben und Tod gegen die Nationalsozialisten kämpfte. Seite an Seite mit anderen sowjetischen Nationalitäten haben die Sowjetdeutschen alles für den Sieg gegeben – sowohl an der Front als auch im Hinterland.

 

 
Illegale Anbauten sollen weg
Kasachstan
      
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Almatys Akim Baibek Bauirschan hat angeordnet, die Baugenehmigungen aller Anbauten von Wohnhäusern zu überprüfen und sämtliche illegal errichteten Bauten abzutragen. Diese Äußerung tätigte das Stadtoberhaupt nach der Besichtigung der Folgen, die am 10. Mai durch den Großbrand im Café „Korova-Bar“ und im Supermarkt „Jubilejny“ entstanden sind. Der Brand griff ebenso auf insgesamt 46 darüber gelegene Wohneinheiten über, die teilweise komplett ausbrannten. „Man muss noch einmal alle Objekte der Stadt prüfen. Alle Anbauten und Sommerterrassen, die an Wohnhäuser grenzen, sind zu überprüfen und bei Bedarf gänzlich zu entfernen“, sagte Baibek als Reaktion auf das Unglück. Der Brand brach am Morgen gegen 4.30 Uhr im Café „Korova-Bar“ aus. Nach nur wenigen Minuten griffen die Flammen bereits auf den nebenstehenden Supermarkt „Jubilejny“ über. Im weiteren Verlauf brannte die Fassade des siebenstöckigen Wohnhauses. Die Bewohner sind vorerst in Zeltlagern untergebracht. AT

 

 
Erstes Atomkraftwerk
DAZ-JUBILÄUM
      
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Das erste Atomkraftwerk der Deutschen Demokratischen Republik ist 1966 angelaufen. Es wurde mit Unterstützung der Sowjetunion gebaut. Die UdSSR lieferte unikale Einrichtungen. Sowjetische Fachleute und hochqualifizierte Arbeiter nahmen unmittelbar an der Errichtung des Kraftwerks teil. Das deutsche Personal erhielt seine Ausbildung und machte sein Praktikum im Nowoworonesher Atomkraftwerk. Nun strömen 70.000 Kilowatt Elektrizität zusätzlich in das Energienetz der DDR, das die zahlreichen Industriebetriebe, Städte und Dörfer der Republik speist. Anläßlich der Eröffnung des Kraftwerks fand auf seinem Gelände eine Kundgebung statt.
FREUNDSCHAFT Nr. 93 / 13.5.1966

 

 
Almatyda schilimik Tauwetter
Kultur
  Lydia Steinbacher   
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***
Für den Wind die geraden Straßen.
Verlaufen. Mit dem Schnee im Süden,
als ob hier nur Wünsche entstünden.
In der Brust stirbt ein Apfel vom Baum.
In den Spitzen der Schuhe Nomadenreste,
im März steigen die Drachen ohne Schnur.
Die Schale ist rot, nur nicht schauen, вместе,
вместе gehen wir der Zeit in den Schoß.
***
Die Haare dauern länger als die Nächte,
an den Sohlen klebend eine Totenschwärze,
wer festhält, hört die Geschichten zur Gänze.
Bis gestern schon. Wenn man nur wüsste.
Eine Katze schreit ein Monat zu spät,
Gedankenstrich – vielleicht vermisst sie
auch sich. Der Tee vom Markt trocknet noch
beim Kochen, хош бол! Die Augen und geht.
***
Ein Verrauschen nach den Almen,
Gletscherwasser tropft von der Dusche.
Man sagt es sich nicht, es sind bloß Versuche,
ein neuer Freund unterm Bett. Abgefallen.
Die Apfelspalte zwischen den Wolken
und wertvoll ist alles im Boden, Смотри!
Im Garten wachsen die Bäume von selbst.
Autohupen. Dazwischen tanzen die Fohlen.
***
Шаңырақ in den späteren Himmel
gehalten. Versprechen durch die Tür,
ohne Quietschen, wenn die Geister
vorbeigehen. Das Einmalberühren.
Auf der Dombra schlafende Fliegen.
Bleib noch sitzen im Kräuterduft.
Kein Mensch ist alleine im Fallen,
die Berge sind höher von unten.
 
Fünf Gründe für Zentralasien
Zentralasien
  Florian Coppenrath, Mitgründer von Novastan.org   
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Kirgisistan, wie man es aus Fernsehdokumentationen in Europa kennt | Foto Suzy Blondin
Viele Wege führen nach Zentralasien. Man kann die Region aus vielen Perspektiven betrachten. Kommt man aus Russland, ist diese postsowjetisch und eine Quelle für massive Arbeitsmigrationen. Aus chinesischer Perspektive ist diese die erste Etappe der neuen Seidenstraße nach Westen. Vom nahen Osten aus gesehen, gehört die Region zum türkischen und persischen Sprachraum und ist ein Teil des muslimischen Gebiets. Und aus Europa? In Europa schenkt man Zentralasien wenig Beachtung. Dabei gäbe es viele Gründe, das Geschehen dort zu verfolgen.

 

 
„Tag der Befreiung“ in Deutschland
Deutschland
      
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Während in Kasachstan und Osteuropa am 9. Mai der „Tag des Sieges“ gefeiert wird, erinnern die Menschen in Deutschland und Westeuropa bereits am 8. Mai an die Kapitulation der Wehrmacht. Hintergrund des späteren Gedenkens in Osteuropa ist, dass am 9. Mai in Russland die Kapitulation zum zweiten Mal besiegelt wurde. Im Gegensatz zum kasachischen „Tag des Sieges“ ist der „Tag der Befreiung“ in Deutschland jedoch kein Feiertag. Die größte Militärparade anlässlich dieses historischen Ereignisses wird wieder traditionell auf dem Roten Platz in Moskau stattfinden. Teil der Veranstaltung im vergangenen Jahr war eine Schweigeminute für die mehr als 27 Millionen Kriegstoten der einstigen Sowjetunion. Zu den Staatsgästen von Russlands Präsident Wladimir Putin zählten die Regierungschefs Chinas, Indiens, Ägyptens, Nordkoreas, Venezuelas, Kubas sowie Südafrikas. Die Staatschefs der ehemaligen Großmächte USA, Großbritannien und Frankreich nahmen an den Feiern aufgrund der aktuellen russischen Politik in Bezug auf den Ukraine-Konflikt jedoch nicht teil. EKÖ / DW

 

 
Geschichte ist in Köpfen präsent
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Im Park der Panfilow-Gardisten in Almaty herrscht an allen Tagen reges Treiben. Obwohl die grüne Oase mit dem alten Baumbestand vor allem Erholungsstätte ist, kennen sowohl Einheimische als auch Touristen dessen historische Bedeutung.

 

 
Die Militärparade: Wichtige Traditionspflege oder unzeitgemäßer Aufmarsch?
Deutschland
  Kai Wichelmann   
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Am 7. Mai wird in Kasachstan traditionell der „Tag der Verteidiger des Vaterlandes“, am 09. Mai der „Tag des Sieges“ über die deutsche Wehrmacht gefeiert. Eine gewichtige Rolle bei den Feierlichkeiten spielt dabei das Militär. Machtphänotypologien wie Militärparaden sind heutzutage immer noch weit verbreitet, aber nicht unumstritten. Speziell Deutschland nimmt in der Debatte eine Sonderrolle ein.

 

 
Leserbrief
Kasachstan
  Polat Karimow   
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Polat KarimovIch lebe im Osten, in Almaty, viele Tausend Kilometer vom Wohnort vieler DAZ-Leser entfernt. Also bin ich sozusagen ein „Ossi“, ein Mensch mit zwei Beinen, zwei Händen und einem Kopf. Ich bin auch kein Monster oder Menschenfresser. Und in meinem Kopf ist dasselbe wie bei den „Wessis“: Ich liebe meine Familie, Verwandten und Freunde, auch die Natur, den Sommer, Fußball, „Bayern München“, das Angeln und vieles mehr. Mir liegen alte Ausgaben des „Spiegels“ der Jahrgänge 2000 bis 2003 vor, und ab und zu lese ich darin. Die Artikel von damals schätze ich als journalistische Qualitätsarbeit.

 

 
Sowjetarmee erfüllt Mission
DAZ-JUBILÄUM
      
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Der Große Vaterländische Krieg des Sowjetvolkes gegen Hitlerdeutschland endete dort, wo die menschenfeindlichen Pläne zur Unterjochung des sowjetischen und der anderen Völker geschmiedet wurden; dort, von wo aus die riesige Kriegsmaschinerie der faschistischen Gewalttaten gesteuert wurde. Die Sowjetarmee, der die große historische Mission zufiel, die Hauptrolle bei der Befreiung der Völker vom Faschismus zu spielen, hat die Erwartungen der Menschen in Ehren erfüllt. Es war nicht leicht, einen gut bewaffneten und zähen Gegner niederzuringen, der für die Erreichung seiner Ziele keine Verbrechen scheute. FREUNDSCHAFT Nr. 91 / 9.5.1966

 

 
Mentalität kann Auswärtige verstimmen
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Karlygasch Makatowa spricht vom Auseinanderdriften der Generationen. | Foto: Elke Kögler
Karlygasch Makatowa hat ihre Landsleute bei einem Vortrag im Goethe-Institut, wie sie selbst sagt, auf „sarkastische Art und Weise“ beschrieben. Damit wolle die Managerin jedoch niemanden verurteilen. Vielmehr sei es ihr Anliegen, den Menschen in Kasachstan dabei zu helfen, sich zu entfalten.

 

 
Tabula rasa im sowjetischen Städtebau
Zentralasien
  Christina Heuschen   
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Sowjetische Stadtplanung von Slawutytsch. | Copyright: © Yuri Klinkov
Ein Erdbeben zerstört 1966 die Altstadt in Taschkent, 1986 macht die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl Prypjat unbewohnbar: Zweimal wird die ehemalige UdSSR an einem 26. April von Katastrophen getroffen. Jedes Mal entsteht eine Stadt neu. Und Stadtplaner sowie Architekten werden innovativ. Wie das aussehen kann, zeigen nun zwei Architekturbücher.

 

 
Mit Kühen an der Leine aufs Feld
Russlanddeutsche
  Maria Gliem   
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Maria mit ihrem Opa Heinrich Latoschinski. | Quelle: Maria GliemMaria Gliem aus Frauenwaldau, dem heutigen Bukowice in Polen, hat einen Teil ihrer Kindheit als Vertriebene verbracht. Ihre Flucht führte sie nach Hessen, wo vor 70 Jahren die ersten Heimatvertriebenen ankamen. In ihrer heutigen Heimat trägt Gliem dazu bei, dass ihre Erinnerungen an die Zeit in Polen und die Flucht nicht in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Die DAZ veröffentlicht mit ihrer Erlaubnis Auszüge aus der Niederschrift.

 

 
Sowjetdeutsche im Großen Vaterländischen Krieg und ihr Beitrag zum Sieg
Russlanddeutsche
  Swetlana Jasowskaja Übersetzung: Sabrina Kaschowitz   
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Das Jahr 2015 stand ganz im Zeichen der Gedenkfeier „70 Jahre Sieg über den Nationalsozialismus“: Zeitzeugen erinnerten sich an die entsetzliche Zeit vom 22. Juni 1941 bis 9. Mai 1945, in der die Sowjetunion um Leben und Tod gegen die Nationalsozialisten kämpfte. Seite an Seite mit anderen sowjetischen Nationalitäten haben die Sowjetdeutschen alles für den Sieg gegeben – sowohl an der Front als auch im Hinterland.

 

 
Hoffnung auf positive Rückmeldung
Kasachstan
  Risa Aluchanowa   
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Almukan BiseinbijewDiejenigen, deren Verwandte oder Angehörige als „vermisst“ gelten, haben kein leichtes Los gezogen. Jedes Jahr, vor dem „Tag des Sieges“, verspürt unsere Familie ein Unbehagen, denn wir warten noch immer auf eine Nachricht bezüglich unseres Großvaters Almukan Bisenbijew, geboren im Jahr 1898. Er wurde 1942 aus dem Bezirk Gurjew (jetzt Atyrau) in den Kriegsdienst eingezogen. Im Jahr 1947 erhielt die Familie die Nachricht, dass er seit Februar 1945 als „vermisst“ gelte. Ich schreibe vermisst in Anführungszeichen, weil ich mir sicher bin, dass mein Großvater nicht einfach so das Schlachtfeld geräumt hätte, oder untergetauchen wäre. In den Listen der Kriegsgefangenen ist er nicht erfasst. Wegen des erbitterten Krieges war es nicht immer möglich, die Gefallennen zu bestatten: man musste immer weiter kämpfen – um den Sieg.

 

 
Verständnis der russlanddeutschen Vielfalt
Russlanddeutsche
      
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Ella WiebeElla Wiebe: „Warum sollen wir uns mit dem, was wir aus anderen Kulturen mitgebracht haben, verstecken?“ Ihr Engagement in Sachen Kultur– und Integrationsarbeit wurde unter anderem mit Medaillen seitens des Oberbürgermeisters von Hamm geehrt. Mit Aufklärungsarbeit zur Geschichte der Russlanddeutschen machte sie somit viele ahnungslose Bundesbürger mit Traditionen, Liedern und Trachten der Russlanddeutschen bekannt.

 

 
Gefängnisinsassinnen fassen wieder Fuß
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Der mit seiner Mutter im Vereinshaus lebende Ildar (r.) überreicht Blumen an Kathrin Richter. | Foto: Elke Kögler
Die Mitarbeiter des Vereins „Sieben Bäume“ bereiten inhaftierte Frauen auf ihr Leben in Freiheit vor. Nach Beratungsgesprächen im Gefängnis können die Insassinnen eine Tätigkeit in der Marmeladenherstellung oder im Textilbereich erlernen und somit künftig ihr eigenes Geld verdienen. Außerdem organisieren die Mitarbeiter dringend benötigte Operationen für die Bewohner.

 

 
Die Senioren-WG
Russlanddeutsche
  Magdalena Sturm   
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Das katholische Seniorenhaus im Deutschen Nationalen Landkreis Asowo | Bild: Magdalena Sturm
Südlich von Omsk befindet sich eine WG der besonderen Art: Vier Senioren haben hier mit Spenden ein Gemeinschaftshaus errichtet. Mit einem Teil ihrer Rente füllen sie die Gemeinschaftskasse und versorgen sich selbst. Bisher leben nur vier Leute im Haus, aber das Wohnkonzept könnte in Russland Schule machen.

 

 
300 Unternehmen bieten offene Stellen
Chancen
  Elke Kögler   
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An den Messeständen der um Arbeitskräfte werbenden Unternehmen herrscht reger Andrang. | Foto: Elke Kögler
Studierende aller Fachrichtungen konnten sich bei Firmenvertretern sämtlicher Branchen für einen Arbeitsplatz empfehlen. Die Repräsentanten haben Lebensläufe aller Interessenten entgegengenommen und über Jobangebote informiert.

 

 
Naturkosmetik aus Küchenabfällen
Chancen
  Dametken Tasbulatowa, Deutschlehrerin an der staatlichen Bildungseinrichtung „Mittelschule-Kindergar   
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Die Schüler haben erprobt, wie sich etwa Bananenreste in Naturkosmetik verarbeiten lassen. | Quelle: Dametken TasbulatowaDie Schüler der Mittelschule in Schaschubai nahmen bei der zweiten Internationalen Umweltjugendkonferenz in Berlin an Workshops wie „Naturkosmetik für die Umwelt“ und „Färberwerkstatt“ sowie an der Mitmachausstellung „Klima und Energie” teil. Die Teilnahme an der Konferenz haben sich die Jugendlichen mit einer überzeugenden Präsentation ihres Projekts „Vermeidung des Prozesses der Wüstenbildung, Wiederherstellung degradierter Landschaften und Bildung einer Grünen Oase“ verdient.

 

 
Klaus Dietrichowitsch Hurrelmann stilisiert. Teil 10
DAZ-JUBILÄUM
      
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Links Alexander Frank (Ehemann Nelly Frank), mittig: Klaus Hurrelmann, auf einer der Dienstreisen. | Foto aus dem privaten Archiv von Nelly Frank
Klaus Hurrelmann war Redakteur der DDR-Illustrierten „FREIE WELT”, die von der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft herausgegeben wurde. Er publizierte 2001 das Buch „Meine irreparablen Kindheitsschäden oder: Der erste darf kein Schwein sein”, in dem er auch über seine Erinnerungen an Kasachstanaufenthalte schreibt. Es gab seinerzeit einen Reporteraustausch zwischen den Redaktionen in Ostberlin und Zelinograd. Heute ist er Rentner und lebt in Berlin. Auf Initiative von Nelly Frank, der Frau eines Freundes des Autors, und der Erlaubnis von Klaus Hurrelmann lesen Sie im Folgenden die letzte in der DAZ erscheinende Fortsetzung des Buchauszugs, der die Zeit in der „Freundschaft“ betrifft.

 

 
Las Vegas in Kasachstan
Kasachstan
  Elke Kögler   
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Perfekt organisiertes Vergnügen wie in den USA: Riesenrad auf dem Hausberg. | Foto: Elke Kögler
Perfektion und Schlendrian liegen in Almaty dicht beieinander. Der Kommerz schreitet zwar unaufhaltsam voran. Aber längst nicht jede Servicekraft macht dabei mit. So lerne ich als schnöde Deutsche, dass hier Parks nicht nur grün, Einkaufsmeilen nicht nur Handelsplätze und Bergwipfel nicht nur Aussichtspunkte mit Stadtblick und schönem landschaftlichen Panorama sind.

 

 
Jahrestage der Katastrophen
Zentralasien
      
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Im Gedenken an die Opfer des Reaktorunfalls im damals sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl und des Erdbebens in Taschkent, das die Hauptstadt Usbekistans fast vollständig zerstörte, haben am 26. April mehrere Gedenkveranstaltungen stattgefunden. Die Havarie im Atomkernkraftwerk in Tschernobyl ereignete sich vor genau 30 sowie die Naturkatastrophe in Taschkent vor genau 50 Jahren. Für die Beauftragten, die die Folgen des Atomunglücks beseitigten, soll in Russland die erste Gedächtniskirche enstehen. Zum Jahrestag des Erdbebens in Usbekistan wurde zum Thema „Völkerfreundschaft besiegte die Naturgewalt“ ein internationaler runder Tisch organisiert. Zudem fand eine Blumenniederlegung Denkmal statt, das im Epizentrum der Katastrophe errichtet wurde. Im Jahr vor dem 1966 wurden in Taschkent mehr als 2 Millionen Quadratmeter Wohnraum zerstört. Mehr als 300.000 Menschen blieben ohne Obdach, acht starben und 200 wurden verletzt. AT

 

 
Werktätige begehen Tag der Solidarität
DAZ-JUBILÄUM
      
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In den sozialistischen Ländern Europas, Asiens und Amerikas haben die Ideen von Marx, Engels und Lenin feste Gestalt in der Weltgeschichte gewonnen. Dies wird auch am 1. Mai 1966 von den werktätigen Menschen auf dem ganzen Erdenrund begangen. 76 Jahre zuvor, als zum ersten Mal die Arbeiterklasse in vielen Ländern Europas und in Amerika unter der Losung des Achtstundentags demonstrierte, schließt Friedrich Engels das Vorwort zu einer neuen deutschen Ausgabe des Kommunistischen Manifestes ab. Was würde Engels wohl sagen, wenn er seinen Triumph erleben könnte. FREUNDSCHAFT Nr. 87 / 1.5.1966

 

 
Arbeitsrhythmus ist angespannt
DAZ-JUBILÄUM
      
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Das Arbeitsfest ist vorüber, aber allerorts in Dorf und Stadt herrscht am 22. April 1986 noch der angespannte Arbeitsrhythmus, der am Tag des kommunistischen Subbotniks angeschlagen wurde. In sämtlichen Kollektiven wird die Bilanz des Geleisteten gezogen, man will die hohen Leistungen durch neue verankern und strebt weiteren Produktionsanstieg an.
Die kommunistischen Subbotniks haben im ganzen Lande eine reiche Tradition. Die an diesem Tag erwirtschafteten Mittel werden für die Errichtung wichtiger Objekte mit sozialer und kultureller Bestimmung zugewiesen.
FREUNDSCHAFT Nr. 85 / 22.4.1986
 
DAZ-Korrespondenten-Werkstatt
Über uns
      
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Mein Leben in Deutschland
Russlanddeutsche
      
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„Mein Leben in Deutschland“
Haben Sie einen Lieblingsort in Deutschland oder Kasachstan, mit dem Sie bestimmte Erinnerungen verbinden oder wo Sie sich gerne aufhalten und bestimmten Aktivitäten nachgehen? Erzählen Sie uns ihre Geschichte!

 

 

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