Deutsche Allgemeine Zeitung


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Ein Grund zum Feiern
Kasachstan
  Rolf Mafael, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland   
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Das Jubiläumslogo wurde von Bachtijar Atymaew (Astana) entworfen. Er gewann den von der Botschaft ausgeschriebenen Facebook-Wettbewerb. Im Laufe des Jahres wird es bei offiziellen Veranstaltungen, sowie in Botschaftssignaturen verwendet. | Foto: Deutsche Botschaft Kasachstan
Am 11. Februar jähren sich zum 25. Mal die kasachisch-deutschen diplomatischen Beziehungen. Mit einem Jubiläumskonzert begeht die deutsche Botschaft in Astana am Jahrestag die Feierlichkeiten.

 

 
Analyse deutscher und eurasischer Wirtschaftsgemeinschaften. Teil 3.
Wirtschaft
  Peter Enders, Galina Nurtasinowa und Ulf Schneider   
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Der Deutsche Zollverein (1834-1871) diente als Instrument der damaligen politischen und wirtschaftlichen Einheit Deutschlands, analog zur Europäischen Union. In einem direkten Vergleich von EU und EAWU werden im Folgenden Möglichkeiten und Grenzen eines einheitlichen Wirtschaftsraumes von Lissabon bis Wladiwostok skizziert. Sollte man ihn besser bis Schanghai denken?

 

 
Ein Refugium zwischen Stall und Gipfeln
Zentralasien
  Till Eichenauer   
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Eine reichliche Ernte. Das Landleben gefällt den Kindern und Jugendlichen. | Bild: @today.kz
In einem kleinen Dorf westlich von Bischkek entsteht ein Projekt, das jungen Menschen Hoffnung und ein Zuhause bietet. Zwei Idealisten haben sich zur Aufgabe gemacht, Waisenkinder auf dem Weg in ein eigenständiges Leben zu begleiten. Und wer möchte, kann hier für einige Zeit verweilen, mitleben und mitgestalten.

Eine reichliche Ernte. Das Landleben gefällt den Kindern und Jugendlichen. | Bild: @today.kz

 

 
Zentralasien – historisches Herz der muslimischen Welt
Zentralasien
  Thomas Ciboulet, aus dem Französischen übersetzt von Agnes Lüdicke   
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Samarkand in Usbekistan. | Bild: Christopher Rose
Zentralasien wird oft als eine Randregion oder Knotenpunkt zwischen mehreren Kulturen angesehen und weniger bekannt für seine geschichtliche Rolle als historisches Zentrum des Islam. Der Beitrag der Region zu dieser Religion ist jedoch beträchtlich. Eine geschichtliche Aufarbeitung.

 

 
Gedichte | Julian Malte H. Schindele
Kultur
  Julian Malte H. Schindele   
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Zwischen den Jahren
Zwischen Mithras und Dämonenfest
versorgt das Christuskind den Rest
16. Januar 2016, Meis

 

 
Gesundheit auf dem Vormarsch?
Zentralasien
      
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Der kirgisische Gesundheitsminister Talantbek Batyralijew kündigt den Ausbau des Nationalen Zentrums für Onkologie und Hämatologie an. Laut der Nachrichtenagentur AKIpress wolle der Gesundheitsminister einen modernen Komplex bauen, der vor allem für die Patienten praktisch und komfortabel sein soll. Alle Einrichtungen werden in einem Gebäude sein, wobei Patienten über Passagen zu anderen Abteilungen gelangen, ohne dabei ins Freie gehen zu müssen. Weiter sei auch ein Warteraum für Verwandte der Patienten vorgesehen, wo sie unter anderem Tee erhalten. „Es wäre für den Staat vorteilhaft, eine qualitative Diagnostik und Behandlung seinen Bürgern zu bieten“, betont Batyralijew. Der Pressedienst des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten berichtet außerdem über ein Treffen des kirgisischen Botschafters Nurlan Nijasalijew mit dem Vorstand der nichtstaatlichen Organisation Qatar Charity Yusuf Bin Ahmed Al Kuwari am 19. Januar in Doha. Grund des Gespräches sei der Bau eines medizinischen Zentrums in Kirgisistan gewesen. AGr

 

 
Neue Überwachungmethoden
Deutschland
      
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Das Bundesministerium des Innern richtet eine Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) in München ein. Es soll der Entwicklung von technischen Werkzeugen im Kampf gegen Terrorismus, Cybercrime und Cyberspionage dienen. ZITiS ist Bestandteil der Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland, erhält selbst aber keine Eingriffsbefugnisse. Die Aufgabenbereiche liegen in den Bereichen der digitalen Forensik, Telekommunikationsüberwachung, Dekryptierung, Massendatenauswertung sowie technischer Kriminalitätsbekämpfung, Gefahrenabwehr und Spionageabwehr. Im Bundeshaushalt 2017 ist ZITiS mit 120 Stellen, 10 Mio. €
Sachmitteln sowie Personalmitteln berücksichtigt. Perspektivisch sollen bis 2022 400 Stellen entstehen. JB

 

 
Die kleine Winterolympiade
Kasachstan
  Julia Boxler   
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Eine von zwölf Disziplinen bei der Universiade-2017 ist Freestyle Ski, das erst seit 1992 olympische Disziplin ist. Die Sportler springen u.a. Figuren und fahren auf einem Parcours um die Wette. | Foto: https://almaty2017.com
Es sind „die Olympischen Spiele der Studierenden“. Universiaden vereinen alle zwei Jahre Spitzenathleten aus der ganzen Welt. Sportlernachwuchs aus 57 Ländern zwischen 17 und 28 Jahren tritt bei Wettkämpfen vom
29. Januar bis 8. Februar 2017 in Almaty an. 2000 Athleten aus aller Welt kämpfen in zwölf Disziplinen an acht Austragungsorten in Almaty um Siege und Medaillen. Neben Wettbewerb fördert Kasachstan mit seinem Athletendorf jedoch auch den Gedanken an die internationale Freundschaft und Gemeinschaft.

 

 
Balanceakt zwischen Studium und Sport
Kasachstan
  Das Interview führte Julia Boxler.   
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Der Generalkonsul Jörn Rosenberg (Mitte) empfängt die deutschen Sportlerinnen und Sportler zum Universiade-Beginn. | Foto: Deutsches Generalkonsulat Almaty
Selten trifft man junge Frauen im Vorstandsvorsitz von Institutionen oder Verbänden. Dr. Katrin Werkmann ist mit ihren 33 Jahren frisch gebackene Vorstandsvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Hochschulverbandes (adh) und zum ersten Mal dabei bei einer Universiade. Ihre Funktion für den adh ist ehrenamtlich, im Hauptamt ist sie Leiterin des Hochschulsports an der Goethe-Universität in Frankfurt. Die DAZ sprach mit ihr zum Universiade-Empfang des deutschen Generalkonsulats über die Weltspiele der Studierenden, den Verband und Wintersport.

 

 
Kostenlose EXPO-Tickets
Kasachstan
      
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Air Astana hält für Passagiere kostenlose EXPO-Tickets bereit, verkündet die Pressestelle der nationalen Fluggesellschaft Kasachstans. Die Tickets werden über die eigene Website allen Fluggästen auf internationalen Flügen angeboten. Wie viel Geld das großzügige Geschenk von EXPO-Tickets koste, müsse laut Air Astana noch berechnet werden. Dem Portal informburo.kz zufolge habe der Botschafter Kasachstans Schachrat Nuryschew in China angekündigt, dass 350.000 Einwohner von China die Möglichkeit erhalten, die Weltausstellung „Future Energy“ kostenlos in Astana zu besuchen. Sie alle werden nach Kasachstan mit Air Astana fliegen. Die Fluggesellschaft ist „Official Carrier“ der EXPO und rechnet mit einem Anstieg von 8,2 Millionen Fluggästen, doppelt so viel wie üblich. Das Airport-Projekt Astanas soll den Flughafen für den steigenden Flugverkehr aufstocken. Geplant seien unter anderen ein neuer Terminal für den internationalen Verkehr sowie eine Terminalfläche von 47.000 Quadratmetern, die ab Mai in Betrieb gehen sollen. AGr
 
Bahnlinie zwischen Kirgisistan und China
Zentralasien
      
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Während des Besuchs des kirgisischen Präsidenten Almasbek Atambajew in China am 6. Januar stand der Bau der neuen Eisenbahnlinie zwischen dem Iran und China durch Zentralasien im Mittelpunkt. Atambajew, der das Projekt zuvor als nachteilig für Kirgisistan einschätzte, zeigt mittlerweile Interesse an einer Zusammenarbeit. China plant einen Transportweg über Zentralasien in den Persischen Golf. 2016 sollte der Bau des Projekts beginnen, allerdings scheiterte das Vorhaben, da es zu keiner einheitlichen Vereinbarung zwischen den betroffenen Ländern kam. Atambajew zeigte bei seinem Besuch außerdem Interesse für eine Teilnahme an der Initiative „Ein Gürtel und eine Straße“. Durch das großangelegte Projekt der Chinesen soll ein Wirtschaftsgürtel entlang der alten Seidenstraße entstehen. AGr

 

 
Schawkat Mirsijojew: Usbekistans „alter Vater“ mit neuem Image
Zentralasien
  Christopher Braemer   
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Den „Ur-Vater“ Usbekistans im Rücken: Schwakat Mirsijojew (l.) kurz nach der Beerdigung seines Vorgängers Islam Karimow im September 2016. Hier im Gleichschritt mit Wladimir Putin. | Foto: MDZ
Rolle rückwärts in Usbekistan: Staatschef Schawkat Mirsijojew unterschreibt zum Jahreswechsel ein Dekret, das die zuvor für April 2017 versprochene Visaliberalisierung auf 2021 verschiebt. Zu Beginn seiner Amtszeit verabschiedete er demgegenüber eine Reihe von Reformen, die nach Karimows Eiszeit Hoffnung auf eine politische Öffnung wecken. Experten bleiben trotz Anfangseuphorie skeptisch. Für den Kreml dürfte der neue Mann ein Gewinn sein.

 

 
Frieden in kleinen Schritten
Kasachstan
  Anne Grundig   
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Neue Hoffnung für Syrien. Am 23. Januar sitzen sich Opposition und die syrische Regierung bei den Friedensgesprächen in Astana gegenüber. | Bild: mfa.gov.kz
Nach sechs Jahren Krieg und circa 500.000 Toten, startet am 23. Januar in der Hauptstadt Kasachstans der erneute Versuch, im zerrissenen und zerstörten Syrien Frieden zu schaffen. Der russische Präsident Wladimir Putin schlug die zweitätigen Gespräche im Herzen Zentralasiens vor, nachdem die syrische Armee die Metropole Aleppo im Dezember eingenommen hatte.

 

 
Die Welt der Druckgrafik entdecken
Kultur
  Julia Boxler   
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Die Kulturliebhaberin Kozhajewa meint, dass Grafikrezeption eine Kultur der sinnlichen Wahrnehmung voraussetzt. “Italienischer Hof“, Herbert Tucholsky, 1932, Holzschnitt | Foto: DAZ
„Beim Überführen der Kunstwerke denken manche an der kasachischen Grenze, es seien Kritzeleien, Poster oder sonst was“. Aigul Koschajewa setzt sich aus Leidenschaft für verschiedenste kulturelle Projekte ein. Zusammen mit deutschen Künstlern sorgt sie seit nunmehr zehn Jahren für die Heranführung an die klassische und moderne deutsche Druckkunst in Zentralasien ein.

 

 
Ausreisevisum abschaffen?
Zentralasien
      
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Erneut kommt eine Meldung aus Usbekistan, die Visa anbetrifft. Diesmal geht es jedoch um die Ausreise der eigenen Landesbürger. Neben Nordkorea ist Usbekistan das einzige Land, wo die Ausreise der Einwohner vom Staat reglementiert wird. Medienberichten zufolge plant Usbekistan die Abschaffung dieser Praktik im 3. Jahresquartal. Der Plan des Präsidenten sieht außerdem eine Vereinfachung und Modernisierung des Passkontrollsystems an Flughäfen und Bahnhöfen vor. Die Amtsbefugnis über Ausreiseverbote wird vom Innenministerium an die Justiz übergeben. Wenn die Behörden bisher ohne Nennung von Gründen ein Ausreisevisum ablehnen können, sollen Gerichte „eine Ordnung über das Ausreiseverbot beruhend, auf konkreter Gesetzgebung“, beschließen. Eine weitere Neuerung, die das Dokument vorsieht, ist die Einführung des Reisepasses. Die Meinungen der Usbeken gehen auseinander. Überschwängliche Freude trifft auf Skepsis. Die Kritiker meinen, dass derzeit nicht klar ist, ob die zukünftigen Reisepässe nicht schwieriger zu bekommen sein werden, als die heutigen Ausreisevisa. JB
 
Fluchen und Trinken
Zentralasien
      
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Der kirgisische Präsident Almasbek Atambajew hat ein Dekret über die Erhöhung der Geldstrafen für das Fluchen und Trinken in der Öffentlichkeit unterzeichnet. Dies kündigt das Büro des Präsidenten auf seiner Website an. Der Nachrichtenagentur AP zufolge treten die Änderungsanträge Anfang Februar in Kraft. Die Geldbuße für öffentliches Fluchen erhöhe sich auf 15.000 Soms (ca. 200 Euro) und die Geldbuße für das Trinken am Arbeitsplatz steigt auf das Zehnfache an: 10.000 Soms (ca. 135 Euro). Atambajew hat bereits 2016 erklärt, dass seine Regierung eine Politik zur Verbesserung der Moral, insbesondere bei jungen Menschen, in diesem säkularen Staat verfolge. Die Änderungsanträge beinhalten auch eine Strafe für Eltern, wenn ihre minderjährigen Kinder kleinere Vergehen begehen. AGr

 

 
Magische Flötenmusik
Kultur
      
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Magische Flötenmusik
Das Staatliche Kastejew-Museum der Künste lädt zu der musikalischen Vernissage „Magische Flöte“ am 2. Februar 2017 ein! Die Flötistin Meruert Tulenowa führt Meisterwerke der Weltflötenmusik und ihre eigenen Interpretationen von Klassik, Folklore und Jazzkompositionen auf. Das Programm umfasst das Flötenquartett von Mozart, Francois Borne Carmen Fantasie für Flöte und Klavier, Libertango von Piazzollo und vieles mehr. Tulenowa ist Preisträgerin kasachischer sowie internationalen Wettbewerbe. Sie lernte das Flötespielen an der Schubanow-Musikschule für talentierte Kinder und am Kurmangasy-Konservatorium. Außerdem besuchte sie deutsche Musikschulen in Bremen und Karlsruhe. Sie spielte bereits in vielen Konzertsälen weltweit, in Deutschland, in den USA, Lettland, Ungarn, Rumänien, Russland, Frankreich, der Türkei, in Aserbaidschan, Kirgisistan und nun in Kasachstan.
Kontakt: 394-57-18, 8-705-888-6562, 8-747-181-5126. Beginn: 19 Uhr.

 

 
Kauderwelsch 2017
Chancen
      
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Kauderwelsch 2017
 
„Kul­turen des Wir”
Kultur
      
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„Kul­turen des Wir”
Krisen, Kon­flikte, Kriege – Was ist es, das die Welt heute ​„im Inner­sten” zusam­men­hält? Kaum eine Frage scheint derzeit drän­gen­der als die nach dem Wir, kaum ein Begriff so schillernd und mächtig wie ​„Gemein­schaft”.
In der virtuellen ​„com­mu­nity” längst angekom­men, wird der Gemein­schafts­be­griff in gesellschaft­spoli­tis­chen Debat­ten immer wieder disku­tiert. Welche Formen des Wir existieren? Was sind die Gren­zen des Wir? Wer ist mit Wir gemeint? Ist Gemein­schaft nur ein Sehn­sucht­sort, eine Utopie?
Das Online-Mag­a­zin ​„Kul­turen des Wir” rückt diese Fragen in den Mit­telpunkt und sucht im Aus­tausch mit nationalen und inter­na­tionalen Autorin­nen und Autoren – aus Jour­nal­is­mus, Kunst und Wis­senschaft – nach Antworten. Aktuell, anschaulich, anders.
„Kul­turen des Wir” ist ein The­men­schw­er­punkt des ifa (Insti­tut für Aus­lands­beziehun­gen), Deutsch­lands ältester Mit­tleror­gan­i­sa­tion für auswär­tige Kul­turbeziehun­gen. Im Jahr seines 100-jähri­gen Jubiläums greift es aktuelle Fragestel­lun­gen von Gemein­schaft, Vielfalt und Frieden auf und disku­tiert diese in zahlre­ichen Ver­anstal­tun­gen, Ausstel­lun­gen, Tagun­gen und Pub­lika­tio­nen. kulturen-des-wir.de

 

 
Skifahren: Über die Anfänge im Altai-Gebirge und in Norwegen
Kasachstan
  Kai Wichelmann   
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Skier gehören seit Jahrtausenden zur Menschheitsgeschichte – aber wer hat’s erfunden? | Foto: pixabay.com
Während Kasachstan am 29. Januar in Almaty die Winter Universiade eröffnet, um dem Wintersport zu huldigen, streiten Experten sich um die Erfindung des Skis. Das Skifahren wird als alpiner Sport klassifiziert. Und doch könnte die Wiege des Skifahrens woanders liegen: Neueste Forschungen ergaben, dass die Altai-Völker das Skifahren erfunden haben könnten. Doch diese Annahmen sind nicht unumstritten. Eine Spurensuche.

 

 
Copernicus erfüllt Träume
Chancen
  Schachnos Bachtijorowa   
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Die StudentInnen sind dankbar für die Unterstützung des Vereins Copernicus. | Foto: privat
Der Verein Copernicus Stipendium e.V. ermöglicht einen Kulturaustausch zwischen Deutschland und den postsowjetischen Ländern. Er fördert dutzende Studentinnen und Studenten im Ausland mit Stipendien und erfüllt damit ihre Träume.

 

 
Einfach machen!
Deutschland
  Gulden Ospanowa   
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Krsto Lazarević schreibt für verschiedene Zeitungen und veröffentlich Podcasts auf seiner Website ballaballa-balkan.de | Foto: Ruben Neugebauer
Leidenschaft ist immer siegreich. Vom bosnischen Hauptschüler zum gefragten deutschen Journalisten. Ein Porträt.

 

 
In kleinen Schritten voran
Deutschland
      
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Der Kreisverband des Bundes der Vertriebenen (BdV) Wiesbaden stellt bei seinem jährlichen Neujahrsempfang im Haus der Heimat sein vielseitiges Jahresprogramm vor. Der diesjährigen Einladung waren Vorsitzende der Landsmannschaften, zahlreiche interessierte Mitglieder und Kommunalpolitiker gerne gefolgt. Die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf nahm als Ehrengast an dem Empfang teil.

 

 
Flugzeugabsturz in Kirgisistan
Zentralasien
      
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Am frühen Morgen des 16. Januars stürzt eine türkische Frachtmaschine der Fluggesellschaft ACT Airlines nahe der kirgisischen Hauptstadt Bischkek in die Wohnsiedlung Datscha-Suu. Mehr als zwei Dutzend Einwohner sterben, unter den Opfern sollen sich auch Kinder befinden. Die Boeing-747, die nach Behördenangaben auf dem Weg von Hongkong nach Istanbul einen Zwischenstopp in Bischkek einlegen wollte, zerstört durch den Absturz
15 Häuser. Als Ursache sieht die kirgisische Regierung einen Pilotenfehler. „Wir können die Absturzursache noch nicht nennen“, sagt Vize-Ministerpräsident Muchammetkaly Abdulgasijew der russischen Agentur TASS. „Nach vorläufigen Berichten könnte es ein Pilotenfehler gewesen sein, aber die Untersuchungen dauern fort.“ AGr

 

 
Karimowa von Staatsanwalt befragt
Zentralasien
      
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Gulnara Karimowa, die älteste Tochter des ehemaligen Präsidenten Islam Karimow wurde von der Schweizer Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit der Untersuchung von Korruption befragt. Wie die US-amerikanische Zeitung Wall Street Journal schreibt, fand das Treffen in Taschkent statt, wo Karimowa unter Hausarrest steht. Der Schweizer Anwalt Gregoire Manzhea und Verteidiger Karimowas, sagt die Staatsanwaltschaft habe sich zweimal mit seiner Klientin getroffen. Insgesamt nahm die Befragung 23 Stunden. Manzhea fügt hinzu, dass die 44-jährige Karimowa „bei guter Gesundheit ist, aber die Sicherheit nicht garantiert werden kann.“ Es sei ihr verboten, mit der Außenwelt zu kommunizieren, ihre Kinder seien eingeschlossen. Ein Sprecher für das Büro des Schweizer Staatsanwalts in Bern, bestätigt, dass Beamte der Generalstaatsanwaltschaft des Landes, in Usbekistan waren. Die Entscheidung, die Befragung von Karimowa zu ermöglichen, die früher von den usbekischen Behörden blockiert wurde, deuten die Beamten in der Schweiz als Wunsch seitens des neuen Präsidenten der Republik Schawkat Mirzijojew, eine Linie unter dem langwierigen Korruptionsskandal zu ziehen, der das Image des Landes getrübt hat. AGr

 

 
Russlands Handel mit Zentralasien
Zentralasien
  Oybek Khamdamov   
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Vier zentralasiatische Präsidenten und Russlands Statsoberhaupt: der Präsident Kirgisistans Almasbek Atambajew, der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew, der russische Präsident Wladimir Putin, der Präsident Tadschikistans Emomali Rachmon, der kürzlich verstorbene Präsident Usbekistans Islam Karimow und der stellvertretende Premierminister Turkmenistans, Satlyk Satlykow (Oktober 2015, Borowoje/Kasachstan). | Foto: kremlin.ru
Russland und die zentralasiatischen Staaten sind historisch, kulturell, politisch und wirtschaftlich verbunden. Die Kooperation in diesen Bereichen hat sich nach der Unabhängigkeit der zentralasiatischen Staaten unterschiedlich entwickelt. Während Russland mit Kasachstan stabile politische Beziehungen unterhalten hat, waren die Beziehungen zu Usbekistan und Turkmenistan nicht immer stabil.

 

 
Meine Familie zwischen zwei Welten
Russlanddeutsche
  Jana Timofejewa   
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Mutter und Tochter, 2006 im Wertwiesenpark in Heilbronn, dem damaligen Wohnort der Familie. | Foto: privatJeder Mensch hat eine Heimat, aber es gibt Situationen, die die Welt völlig auf den Kopf stellen können und man einen neuen Platz als seine Heimat akzeptieren muss. Als meine Mutter, Julia Timofejewa, 11 Jahre alt war, haben sich ihre Eltern scheiden lassen. Das war in der Zeit der 90er Jahre, deshalb entschied sich mein Opa mit ihr nach Deutschland zu gehen, um ihr eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Im Dezember 1992 ist sie nach Deutschland gekommen, und so fing das Leben in einer neuen Welt an. Ich sprach mit meiner Mutter über ihre und meine Erlebniswelten in Deutschland und Kasachstan. Ein Mutter-Tochter Interview, geführt von Jana Timofejewa.

 

 
Deutsche Schule 46 feiert Weihnachten
Kasachstan
  Gulden Ospanowa   
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SchülerInnen und LehrerInnen der Schule Nr. 46 in Astana nach ihrem Weihnachtsprogramm. | Foto: Autorin
Schulaula, Weihnachtsbäckerei, Duftkerzen im Glas, Adventskalender. Der echte Weihnachtsmann mit einem Sack voller Geschenke, glückliche Kinder und Lieder. So bin ich am 23. Dezember auf eine weihnachtliche Reise in die Kindheit geraten.

 

 
Zum Ableben von Roman Herzog
Deutschland
      
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Besuch des Bundespräsidenten Deutschlands Roman Herzog im Deutschen Haus Almaty. | Bild: Deutsches Haus Almaty
Kaum jemand weiß noch, dass Roman Herzog, der siebte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (von 1994 bis 1999), auf seiner ersten „offiziellen“ Auslandsreise ausgerechnet die damals noch junge Republik Kasachstan besuchte. Im DAZ-Archiv findet sich ein Beitrag vom 15. April 1995, der das Ereignis beleuchtet.

 

 
30 Tage visumfrei in Kasachstan
Kasachstan
      
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Das kasachische Außenministerium hat die im November 2016 angekündigten Pläne zur Lockerung der Einreisebestimmungen umgesetzt. Seit dem 1. Januar 2017 können Bürger aus rund 40 Staaten ohne Visum einreisen und sich 30 Tage im Land aufhalten. Die Neuregelung gilt unter anderem für die EU-Staaten sowie für alle Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wie zum Beispiel Australien, Israel, Kanada, die Schweiz und die USA. Ferner brauchen auch Reisende aus Monaco, Singapur, Saudi-Arabien und Malaysia kein Visum mehr. Die Visumfreiheit stärkt den Tourismus im zentralasiatischen Steppen- und Wüstenland und kommt rechtzeitig zur bevorstehenden Expo-2017 in Astana. AGr

 

 
Visumfrei erst ab 2021
Zentralasien
      
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Usbekistan verschiebt die Änderung der Visabestimmungen für Touristen aus 27 Ländern bis 2021. Das entsprechende Dekret wurde vom Präsidenten der Republik Usbekistan Schawkat Mirsijojew unterzeichnet. Ursprünglich war die Lockerung der Visa für den 1. April 2017 angekündigt. Demnach plant Usbekistan eine 30-Tage-Visafreiheit für Staatsbürger zahlreicher europäischer Länder – auch für Deutschland und weitere Lockerungen für zwölf weitere Länder. Nach Angaben der usbekischen Medien sei der Vorschlag, die Visa-Änderungen zu verzögern, unter anderem vom Staatlichen Komitee für Tourismus und Entwicklung sowie vom Ministerium für auswärtige Angelegenheiten vorbereitet worden. Das Dekret besagt, dass der Grund der Verschiebung die Absicht sei, zunächst die notwendige materielle sowie technische Basis zu schaffen, um die Sicherheit und Gesundheit ausländischer Touristen und der Bürger Usbekistans gewährleisten zu können. Des Weiteren sei die Entwicklung von gleichberechtigten Außenhandelsbeziehungen mit dem Ausland ausschlaggebend. AGr

 

 
Neujahrsgrüße vom Botschafter
Kasachstan
  Rolf Mafael, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland   
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Foto: Deutsche Botschaft AstanaLiebe Leserinnen und Leser,
ich wünsche Ihnen und der Deutschen Allgemeinen Zeitung alles Gute für das neue Jahr 2017! Mit der Winteruniversiade in Almaty und der EXPO 2017 in Astana erwarten uns spannende Großereignisse, die das Jahr 2017 in Kasachstan prägen werden.
Unter dem Motto „Energie der Zukunft“ bietet die EXPO in Astana uns die Möglichkeit, unsere Erfahrungen in Deutschland im Bereich Erneuerbare Energien und aus der Energiewende zu präsentieren. Ich freue mich schon jetzt auf den Deutschen Pavillon auf der EXPO. Dieser wird mit Sicherheit ein Höhepunkt!
Darüber hinaus ist 2017 auch ein besonderes Jahr für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan. Am 11. Februar feiern wir den 25. Jahrestag der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen unseren Ländern.
Wir blicken inzwischen auf fast 25 erfolgreiche Jahre der bilateralen Zusammenarbeit zurück. Kasachstan hat seit seiner Unabhängigkeit eine bemerkenswerte Entwicklung genommen und war für Deutschland stets ein zuverlässiger Partner. Dabei profitieren unsere Beziehungen besonders von den Kasachstandeutschen mit ihrer Brückenfunktion zwischen beiden Ländern.
Ich hoffe, dass wir auch im Jahr 2017 unsere guten bilateralen Beziehungen in allen Bereichen weiter ausbauen können und wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Rolf Mafael, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
 
Postsowjetische Erinnerungskultur
Kasachstan
  Julia Boxler   
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Die lebendigen Schilderungen der passionierten Karlag-Forscherin sollen statt bei den Zuhörern Angst zu schüren, zur Reflexion anregen. | Foto: Azamat Taskimyaev
25 Jahre nach dem Zusammenbruch der UdSSR feiert man in Kasachstan die Errungenschaften der Unabhängigkeit. Doch was ist „das Danach“? Ein noch immer andauernder Transformationsprozess in dem die „jungen Republiken“ stecken? Oft hat man in Zentralasien das Gefühl, dass die Vergangenheit zwar vorbei, aber lange nicht verarbeitet ist. Umso symbolischer mutete auch der Ort der Veranstaltung an, das ehemalige Weiße Haus der ehemaligen Hauptstadt, wo sich heute die Kasachisch-Britische Universität befindet.

 

 
Neujahr ist ganz in der Nähe!
Jugend
  Polina Zyplyakowa (16) und Polina Dusshina (16), 10. Gymnasium Öskemen   
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Alischer Meirmanow (21) | Foto: privatNeujahr ist eines der Hauptfeste. Es wird am letzen Tag des Jahres, dem 31. Dezember, gefeiert. Dieses Fest ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen beliebt und ersehnt. Kinder warten auf Neujahr, um schöne Geschenke zu bekommen. Erwachsene warten auf diese Feiertage, weil sie sich erholen können.

 

 
„Sprechen Sie wirklich Deutsch?“
Chancen
  Die Gespräche führte Naserke Abdeschewa (16), Gymnasium 18, Almaty   
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Schüler und LehrerInnen nach einer mündlichen Prüfung. | Foto: Gymnasium №18
Vor kurzem haben die SchülerInnen des Gymnasiums №18 eine der wichtigsten Prüfungen ihres Lebens abgelegt – das Deutsche Sprachdiplom (DSD) der Stufe II. Sie haben auf diesen Moment elf Jahre gewartet und deshalb wollten sie ihr Bestes in der Prüfung zeigen. Obwohl alle SchülerInnen über gute Deutschkenntnisse verfügen, haben sie vor der Prüfung ein bisschen kalte Füße bekommen. Doch rückblickend haben die Elftklässler nur positive Eindrücke von der DSD-Prüfung. Die mündliche Kommunikation haben alle bestanden, und hoffentlich werden wir dieselben guten Ergebnisse für den schriftlichen Teil bekommen, auf die wir noch warten müssen, weil sie aus Deutschland kommen. Die SchülerInnen sind stolz auf ihre Deutschkenntnisse – natürlich, weil die deutsche Sprache für sie schon zu einem festen Bestandteil geworden ist:

 

 
Stigmata und Obdachlosigkeit
Deutschland
  Kai Wichelmann   
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Obdachlose gehören zu den stigmatisierten Menschen in der Gesellschaft. | Foto: ShutterStockWarum leben Menschen in Deutschland auf der Straße? „In Deutschland muss niemand auf der Straße leben, es gibt doch soziale Absicherung!“ – diesen und ähnliche Sätze hört man immer wieder, womit man bei der Stigmatisierung von obdachlosen Menschen angekommen wäre. Auf der Straße zu leben ist eben – wenig überraschend – in den seltensten Fällen eine selbstgewählte Entscheidung, sondern zumeist eine Folge widriger soziokultureller und persönlicher Schicksale.

 

 
Nachtzüge als Kulturerscheinung
Deutschland
  Peter Enders   
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Foto: DB AG / Volker Emersleben
Am 18. Dezember fuhr zum ersten Mal ein neuer russischer Nachtzug aus Moskau nach über 20 Stunden Fahrt am Bahnhof Berlin Ostbahnhof ein. Die 1900 Kilometer lange Strecke ist damit eröffnet. Die deutsche Bahn hat ihren Nachtzugbetrieb gänzlich eingestellt. Deutschlandradio-Redakteurin Kathrin Hondl und Literaturübersetzerin Gabriele Leupold, die gern mit (Nacht-)Zügen durch Russland reist, setzten sich mit dem Nachtzug als gesellschaftliches und literarisches Phänomen auseinander. Ein Medienkommentar von Peter Enders.

 Fahrt des “STRIZH” (“Mauersegler”) von Moskau nach Berlin Empfang des Zuges 13/14 Moskau – Berlin – Moskau Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für die Bundeshauptstadt Berlin hat im Berliner Ostbahnhof den ersten Talgo-Zug bei seiner Ankunft nach der Reise von Moskau nach Berlin, die nur 20 Stunden und 14 Minuten dauerte, empfangen. Die Reisezeitverkürzung von 4,5 Stunden wird dank der automatischen Umspurung erreicht. | Foto: DB AG / Volker Emersleben

 
Friedensgespräche in Kasachstan
Kasachstan
      
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Nachdem die syrische Armee die Metropole Aleppo eingenommen hat, schlägt der russische Präsident Wladimir Putin neue Syrien-Friedensgespräche für Ende Dezember in Kasachstan vor. Auch der türkische Außenminister Mevlut Çavuşoğlu bestätigte sein Kommen. Sowohl syrische Regimevertreter als auch Opposition sollen ihre Zusage zu einem Treffen gegeben haben. Darüber hinaus werde auch der Iran an den Gesprächen teilnehmen. Dass die Wahl für das Treffen auf Kasachstan fällt, sei laut des deutschen Auslandsrundfunks Deutsche Welle bedeutsam: Man treffe sich nicht etwa in Genf, sondern im Herzen Zentralasiens, das russlandnah ist und den Turkvölkern der Türkei kulturell nahesteht. Auch bedeutsam sei die Abwesenheit der USA und der UN bei den geplanten Friedensgesprächen. Bereits im Oktober hatte Kasachstan ein Treffen in Astana vorgeschlagen, damals für die USA und Russland. AGr

 

 
Wechsel an der Spitze des BAMF
Deutschland
      
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Das Bundeskabinett hat auf Vorschlag von Bundesinnenminister de Maizière über die neue Leitung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entschieden. Jutta Cordt wird die Leitung des BAMF zum
1. Februar 2017 übernehmen. Cordt bringe aus ihrer bisherigen Aufgabe bei der Bundesagentur für Arbeit umfassende Erfahrungen für die beiden zentralen Herausforderungen des BAMF mit: Der weiteren Effektivierung der Verfahren und der erfolgreichen Gestaltung der Integration von Schutzbedürftigen. Als stellvertretende Leiterin arbeitet sie schon heute im BAMF, und kann so in diesem Übergangsprozess die notwendige Kontinuität sicherstellen. Zum Jahresende wird das Bundesamt weit mehr als doppelt so viele Asylentscheidungen getroffen haben, wie im Vorjahr. Die Registrierung von sog. Altfällen ist nahezu abgeschlossen. Die Zahl der Mitarbeiter wurde zu diesem Zweck in bislang nicht dagewesenem Ausmaß erhöht. BAMF
 
Zu Besuch bei Stalin
Kultur
  Othmara Glas   
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Eingangshalle im Stalin-Museum. | Foto: Othmara Glas
Georgien ist das Heimatland von Josef Stalin. In seiner Geburtsstadt Gori befindet sich das Josef-Stalin-Museum. Noch zu Zeiten der Sowjetunion wurde es als Huldigung an den verstorbenen Diktator eröffnet. Heutzutage steht es in der Kritik, die Geschichte zu beschönigen. Dennoch gibt es nur wenige Bestrebungen, daran etwas zu ändern. Eine Reise in die Vergangenheit.

 

 
Ein Leben in der Zwischenkultur
Russlanddeutsche
  Larissa Mass   
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Babushka, Dedushka, 2015 | Bild: Ira Thiessen
Die Fotografin Ira Thiessen porträtiert in einem Fotoprojekt Russlanddeutsche in Nordrhein-Westfalen und Berlin. In intimen Bildern zeigt sie die Menschen bei sich zu Hause in ihrem privaten Umfeld.

 

 
„Wahre Religion“ aufgelöst
Deutschland
      
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Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat heute die Vereinigung „Die wahre Religion (DWR)“ alias „LIES! Stiftung“/„Stiftung LIES“ verboten und aufgelöst. Das Verbot wird in zehn Bundesländern (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Hamburg und Bremen) mit rund 190 Durchsuchungs– und Beschlagnahmemaßnahmen vollzogen. Bundesweit bringt DWR in Fußgängerzonen jihadistische Islamisten unter dem Vorwand der Werbung für den Islam zusammen. „Mit der Koranübersetzung in der Hand werden Hassbotschaften und verfassungsfeindliche Ideologien verbreitet und Jugendliche mit Verschwörungstheorien radikalisiert“,so Bundesinnenminister de Maizière. DWR richtet sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung sowie gegen den Gedanken der Völkerverständigung. Das Verbot zielt nicht auf die Werbung für den islamischen Glauben oder die Verteilung von Koranen oder Koranübersetzungen. Verboten wird der Missbrauch einer Religion durch Personen, die unter dem Vorwand, sich auf den Islam zu berufen, extremistische Ideologien propagieren und terroristische Organisationen unterstützen. BMI
 
 
 
Soll Radio „M“ ausgehungert Werden
DAZ-JUBILÄUM
      
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Den sechsten Tag schweigt der Radio– und Fernsehsender „M“. Der Ertrinkende muß sich am eigenen Schopf aus dem Wasser ziehen. Wir sind überzeugt, daß die Attacke gegen „M“ von der Unzufriedenheit auf dem politischen Olymp herrührt. Es ist kein Geheimnis, daß wir die Regierung in unseren Sendungen kritisierten und den einfachen Leuten über unseren Sender die Möglichkeit gaben, ihre Meinungen zu äußern. Wir drückten deutlich unsere Position aus, verletzten dabei jedoch keineswegs geltende Gesetze. Dennoch entschlossen sich die Machthaber zur Abschaltung unseres Senders… 
Deutsche Allgemeine Zeitung Nr. 49. / 7.12.1996
 
 
 
Hoffnung auf Meer
Kultur
  Julia Boxler   
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Ein Filmstill aus dem Dokumentrafilm „Sea Tomorrow“, der sich mit dem Aralsee und seinen Anwohnern beschäftigt. | Bild: Sea Tomorrow
Im dritten Jahr setzte das Filmfestival CLIQUE wieder alle Zeichen auf internationalen Arthouse: Qualitätskino in 23 Filmen aus 13 Ländern. Im Rahmenprogramm überraschte das Festival dieses Jahr auch mit mehreren Sonderveranstaltungen und einem neuen Äußeren für die Gästehalle im historischen Kino Arman in Almaty. Ein großer Aufmacher des Festivals war die Asienpremiere der kasachisch-deutschen Produktion „Sea Tomorrow“.

 

 
Lasst uns die DAZ weiterabonnieren!
DAZ-JUBILÄUM
  Gerold Belger   
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So weit ist es schon: Entweder zwei bis drei Kilo grau aussehender Wurst oder das Halbjahresabonnement auf eine Zeitung. Sakrament! Früher konnte ich mit Leichtigkeit 15 in einem Zug abonnieren. Jetzt sind es nur noch fünf. Eine dieser Zeitungen ist die DAZ. Schon bald 30 Jahre bleibe ich ihr treu. Und eben dank ihr fühle ich mich noch halbwegs als Deutscher. Man darf ja nicht so herunterkommen und seine Wurzeln ganz vergessen! Ich agitiere hier nicht, sondern sage meinen deutschen Mitbürgern einfach: Laßt uns diesem Donnerwetter zum Trotz unsere DAZ weiterabonnieren und so beweisen, daß wir noch kein Staub im Winde sind!
DAZ Nr. 43 / 26. Oktober 1996

 
DAZ-Korrespondenten-Werkstatt
Über uns
      
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Mein Leben in ...
Russlanddeutsche
      
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Haben Sie einen Lieblingsort in Deutschland oder Kasachstan, mit dem Sie bestimmte Erinnerungen verbinden oder wo Sie sich gerne aufhalten und bestimmten Aktivitäten nachgehen? Erzählen Sie uns ihre Geschichte!
Für unsere Serie „Mein Leben in... – [Lieblingsorte]“ suchen wir Spätaussiedler, Remigranten und Transmigranten, die entweder von Kasachstan nach Deutschland oder andersherum gezogen sind bzw. ihre Wurzeln wiederentdecken. Erzählen Sie uns etwas Besonderes von ihrer Stadt, Ihrem Dorf, wo Sie heute wohnen oder von Orten in Deutschland oder in Kasachstan, an die Sie besondere Erinnerungen haben!
Sie haben die Möglichkeit, uns Ihre Gedanken und Ihre Meinung mitzuteilen und unseren Lesern zu erzählen.
Mit der Veröffentlichung Ihrer Erinnerungen tragen Sie zur Dokumentation der Geschichte der Deutsch-Kasachischen Beziehungen bei.
Machen Sie mit und geben Sie der Deutschen Allgemeinen Zeitung ein persönliches Interview!

Wenn Sie Interesse haben, an dem Projekt mitzumachen, und über ihren Lieblingsort erzählen möchten, melden Sie sich bitte bei unserer Redaktion Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

 

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